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Glühwürmchen feiern Geburtstag

Der Leiter der 1. Klinik für Kinder und Jugendliche und Chefarzt des Schwäbischen Kinderkrebszentrums Augsburg Prof. Dr.Dr. Michael Frühwald gratuliert den Glühwürmchen zum Vereinsjubiläum
 
Mit Begeistertung folgten die Kinder dem Figurentheater
„10 Jahre Glühwürmchen e.V. = 10 Jahre Begleitung krebskranker Kinder und deren Familien“. So lässt sich die erste Dekade der Tätigkeit des Fördervereins aus Tapfheim überschreiben. Beim Familientag auf der Bäldleschwaige wurde das ehrenamtliche Engagement der Vorstandschaft, aller Mitstreiter und insbesondere aller Mitglieder und Spender deutlich unterstrichen.
2002 gründete sich der Verein, um krebs-, schwerst- und chronisch kranke Kinder und deren Familien zu unterstützen. Alle Vorstandsmitglieder hatten leidvolle Erfahren mit krebskranken Kindern sammeln müssen und setzten sich zum Ziel, Erfahrungen weiterzugeben. Welche Dynamik die Vereinsziele entwickelte, verdeutlichen rund 1.5oo Hilfsförderungen in dieser Zeit. „Glühwürmchen hat als Förderverein für das Schwäbische Kinderkrebszentrum in Augsburg beeindruckendes geleistet“ betonte der Chefarzt der 1. Klinik für Kinder und Jugendliche Professor Dr. Dr. Michael Frühwald bei seinem Besuch anlässlich des Familientages. Er schilderte anschaulich eigene Eindrücke mit dem Förderverein, die seine Arbeit geprägt haben. So wünschte sich Professor Frühwald für die Familien, das Pflegepersonal und die kranken Kinder wörtlich, „dass es Glühwürmchen noch lange gibt“
Bürgermeister Karl Malz verband mit einfühlsamen Gedanken den Dank für die wertvolle Hilfe und unterstützte den Verein mit einer Gemeindespende. „Es gibt nichts gutes, außer man tut es“ betonte als ehemaliger Bürgermeister und sportlicher Leiter der Mondspritzer Alfred Stöckl und unterstrich so die effektive Arbeit der Glühwürmchen. Der Verein habe ein beispielhaftes Netzwerk entwickelt, in das sowohl die Mondspritzer als auch die Handwerkskammer von Schwaben, aber auch die Familie Sauter vom Hofgut Bäldleschwaige und alle Spender mit ihren Beiträgen eingebunden seien.
Für ein gutes Miteinander, das unter Selbsthilfeeinrichtungen keinesfalls selbstverständliche sei, dankte Monika Panzer vom Förderkreis Allgäu mit einem Blumenstrauß.
Vordergründung war die „Jubiläumsfeier“ aber für die betroffenen Familien ausgerichtet und Anna Kratzer als Vorsitzende freute sich, „dass so viele wie nie zuvor gekommen sind“. Dies wertete sie als sichtbaren Beweis der Anerkennung und des Rückhalts für die Familien durch die Glühwürmchen.
Für Kurzweil bei den zahlreich anwesenden Kindern sorgte der Theater Knuth aus Eppisburg. Mit fesselnder Darstellung der Prinzessin Piparella gelang es Andreas und Franka Kilger die Kinder in ihren Bann zu ziehen. Als dann auch noch die Marionetten bewegt werden durften, war die Begeisterung der kleinen Zuschauer riesig. Schon traditionell umsorgen die Erzieherinnen des Tapfheimer Kindergartens alle Kinder beim Gestalten von zeitgemäßen und kindgerechten Bastelarbeiten.
Den jährlichen Familientag nutzte der Verein diesmal auch zur Einladung seiner Mitglieder, um in dem von Alfred Stöckl angesprochenen „Netzwerk“ Familien und Mitgliedern Begegnungen zu ermöglichen. Die Band „Funk’n Roll“ leistete dazu mit ihrem Benefizkonzert den musikalischen und unterhaltsamen Rahmen.
Vorsitzende Anna Kratzer dankte der Familie Sauter für deren Gastfreundschaft auf der Bäldleschwaige und nicht zuletzt allen Spendern, durch die solche Veranstaltungen zum Wohle der kranken Kinder und deren Familien erst ermöglicht werden.
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