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S21: Wasserwerfereinsatz am 30. September 2010 möglicherweise von Polizei inszeniert

Stuttgart: Hauptbahnhof | Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kritischer Polizisten behauptet, einen "Agent Provokateur" (im Bild) ausgemacht zu haben, der ausführlich in der Bilddokumentation der Polizeiführung auftaucht, die auch der Bild-Zeitung zur Verfügung gestellt wurde. Rätselhafter Weise habe die Polizei in einem ungewöhnlich zielgerichteten Video-Beweis den Angriff auf Polizeibeamte dokumentiert, den scheinbaren "Täter" aber nicht ergriffen:

http://www.kritische-polizisten.de/

Demnach wäre die Polizeiführung bei der gewaltsamen Räumung des Schlossgartens vorab davon ausgegangen, dass in jedem Fall unter Einsatz von Wasserwerfern geräumt werden "soll" (wozu sonst hätte sie die Wasserwerfer auch von Anfang an mitgeführt). Für den (tatsächlich) eingetretenen Fall, dass der Einsatz als unverhältnismäßig kritisiert werden würde, habe die Polizei eine sorgfältige Bild-Dokumentation angelegt, mit einem Übergriff eines vermummten Schein-Demonstranten.

Vor dem Untersuchungsausschuss des Landtages hat Ministerpräsident Stefan Mappus beteuert, dass er den Polizeieinsatz zwar nicht gesteuert habe, aber im Vorfeld angeordnet habe, über alles laufend unterrichtet zu werden.

Man darf unterstellen, dass der Ministerpräsident von der Polizeiführung über den Lockspitzel-Einsatz nicht informiert worden war, sonst hätte er ihn unterbunden. Daher bleibt Stefan Mappus nur die Wahl, entweder selbst die politische Verantwortung für den widerrechtlichen Lockspitzel-Einsatz zu übernehmen, oder seinen zuständigen Innenminister Heribert ("Sprühregen-") Rech zu feuern!
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5 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 10.02.2011 | 16:47  
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Mediathekausweis- Inhaber aus Oberkirch | 10.02.2011 | 17:36  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 10.02.2011 | 21:15  
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Schorschles Frau aus Oberkirch | 10.02.2011 | 21:34  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 11.02.2011 | 16:01  
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