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Feuerwehrleute versinken im Moor zwischen Steimbke und Lichtenhorst

Moor bei brennt (Luftaufnahme der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg) (Foto: Luftaufnahme der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg)
Am Samstagnachmittag hat eine rund 300 mal 400 Meter große, industriell genutzte Moorfläche westlich der Gemarkung Eckelshof gebrannt. Unwegsames Gelände und ständig wechselnde Windrichtungen erschwerten die Löscharbeiten der 170 Feuerwehrkräfte, die vier Stunden im Einsatz waren.

Gegen 13.30 Uhr bemerkte eine Anwohnerin eine starke Rauchentwicklung im Torfabbaugebiet im Bereich Eckelshof zwischen Steimbke und Lichtenhorst. Kreisbrandmeister Bernd Fischer leitete den Einsatz Feuerwehrleuten aus Steimbke und Heemsen, der Stadt Nienburg und der Ortswehren Oyle, Buchholz und Uchte. Die Ortswehren Schwarmstedt und Rethem aus dem Nachbarlandkreis Soltau-Fallingbostel unterstützten die Löscharbeiten.

Das Knifflige an der Situation: Das Moor war schwer zugänglich. Die Einsatzfahrzeuge kamen gar nicht an das Feuer heran. Auf einer Wiese wurde eine wasserdichte Mulde als Wasserspeicher abgesetzt, die im Pendelverkehr von den Tanklöschfahrzeugen befüllt wurde. Die Feuerwehrleute bekämpften die Flammen mit Feuerpatschen und verlegten kilometerlange B-Leitungen. Doch waren Flammen gelöscht, brannte bereits eine neue Fläche im Moor. Gegen 17:30 Uhr war der Brand schließlich gelöscht und so mancher Feuerwehrmann kämpfte sich aus dem Moor, in das er knietief eingesunken war.

(nach einer Pressemeldung der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg)
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