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Jazz-Brunch bei der CSU Stadtbergen

Jazz-Frühschoppen bei der CSU Stadtbergen mit der Jazzware-Company und (von links im Bild) Landrat Martin Sailer, 1. Bürgermeister Paul Metz und der CSU-Ortsvorsitzenden und Landtagskandidatin Carolina Trautner. Foto: Ingrid Strohmayr
Stadtbergen: Bürgersaal | Politik swingt!

Unter dem Motto „Politik swingt“ lud die CSU Stadtbergen zum Jazzfrühschoppen in den Bürgersaal. Was den Swing, in diesem Fall die „Jazzware Company“ und die Politik verbindet, zeigten die CSU-Ortsvorsitzende und frisch gekürte Landtagskandidatin Carolina Trautner, Erster Bürgermeister Paul Metz und Landrat Martin Sailer auf. Das Thema Bildung liegt Landtagskandidatin Carolina Trautner sehr am Herzen. Sie freut sich, dass gerade in Bayern die Grundschüler „spitze“ in Mathematik und Deutsch sind. Bayern investiere in die Bildung 16 Milliarden Euro. „Schule und Bildung hat in jeder politischen Ebene oberste Priorität“,, so Trautner.

Erster Bürgermeister Paul Metz widmete seinen Beitrag dem Thema Verkehr und zog Bilanz. So wurde in Stadtbergen zum Schutz der Schulkinder kürzlich eine Ampelanlage an der Leopold-Mozart-Schule eingerichtet, die Hagenmähder Straße voll beampelt, die Haltestelle „Stadtberger Hof“ auf der Südseite barrierefrei ausgebaut, das Radwegenetz verbessert und an der Endhaltestelle soll in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken eine „Next-Bike-Station“ eingerichtet werden. Eine weitere Neuerung erfahre das Virchowviertel mit der ersten Elektro-Tankstelle der LEW in der Nähe der Fa. Phoenix. „Bürgernähe, das habe ich versprochen, meine Bürgermeistersprechstunden haben eine Riesenresonanz“ freut sich Metz und ging beim Frühschoppen von Tisch zu Tisch.

Landrat Martin Sailer will der jungen Generation bestmöglichste Ausbildungsmöglichkeiten bieten und lobte zudem die hervorragende Erwachsenenbildung der Volkshochschule. Sein Dank galt Hans Mayer, dem Leiter der vhs Stadtbergen, der seit Jahren die erfolgreichste Vortragsreihe der vhs mit hochkarätigen Medizinern organisiert. Weiter skizzierte Sailer die jüngste Erfolgsgeschichte des Klinikums Augsburg. Hatte das Klinikum bis 2009 noch 60 Millionen Minus, wurden 2010 und 2011 fünf Millionen Überschuss erwirtschaftet. Stadt und Landkreis haben die kommunale Trägerschaft und nur durch diesen gemeinsamen hartnäckigen Kurs können schwarze Zahlen geschrieben werden. Fördermittel gibt es in Höhe von 300 Millionen vom Freistaat für die Generalsanierung und weitere 50 Millionen für medizinische Geräte . “Unsere 5000 Mitarbeiter leisten eine exzellente Arbeit“, lobt der Landrat. Kürzlich konnte das Richtfest für das Muter-Kind-Zentrum (42 Millionen) gefeiert werden, das eine Förderquote von 38 Millionen hat. „Der Hubschrauber könnte längst fliegen, wenn wir nicht permanent Störfeuer hätten“, bedauert der Landrat. Nachdem mittlerweile das luftraumtechnische Gutachten abgeschlossen ist, kann heuer noch mit dem Bau der Plattform auf dem Klinikum-Dach begonnen werden, im Oktober 2013 könnte dann der Hubschrauber (Mieter ist der ADAC) endlich starten.

Im Mittelpunkt des CSU-Weißwurst-Frühschoppens stand nicht nur die Politik, sondern das gesellige Miteinander der drei CSU-Ortsverbände aus Stadtbergen, Leitershofen und Deuringen mit ihren Gästen. Die rund 80 Besucher zeigten sich hellauf begeistert von der Jazzware-Company, die mit ihrem vielseitigen Programm, einer erfrischenden Musikmischung aus bekannten Jazz-Standards bestens unterhielt. Star der Band ist der schwarze Sänger und Schlagzeuger Jazzy James, der mit seinem Hit „Can you swing it“ brillierte und als Louis Armstrong-Double ganz große Klasse bewies. Als Jazzy James „What a wonderful world“ anstimmte, stand ohne Zweifel fest: Louis Armstrong lebt! (Ingrid Strohmayr)
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