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Bauprojekte kosten mehr als Geld

Dieses Meisterwerk bayerischer Straßenbaukunst können Sie nicht in Los Angeles bewundern, sondern in Gersthofen bei Augsburg. Das Bauwerk ist nicht etwa ein bundesweit wichtiges Autobahnkreuz, es bindet lediglich ein Gewerbegebiet und eine Kreisstraße an die Bundesstraße 2 an. Allein für dieses Verkehrsbauwerk gingen ca. 10 Hektar Ackerland verloren. (Foto: K. Leidorf)
Stadtbergen: Bürgersaal | Politik und Bund Naturschutz diskutieren am Freitag, 14. Juli, in Stadtbergen
Für jedes Bauprojekt wird nicht nur mit Geld bezahlt, sondern auch mit Grünflächen, die für Natur, Land- und Forstwirtschaft endgültig verloren gehen. Dieser Preis wird in den Kostenrechnungen der Bauvorhaben nicht berücksichtigt.
Der Landkreis Augsburg liegt beim Flächenverbrauch unter allen Landkreisen in Bayern bereits an zweiter Stelle und viele weitere Gewerbe-, Wohn- und Straßenbauvorhaben sind in Planung. Durch die kürzlich erfolgte Lockerung der Bauvorschriften ist sogar noch eine Steigerung der Bautätigkeit absehbar.
Diese Entwicklung hat die Kreisgruppe Augsburg des Bund Naturschutz zum Anlass genommen, Politiker aller im Bundestag vertretenen Parteien einzuladen zu einer Podiumsdiskussion. Es soll um die Frage gehen, ob für die Bauvorhaben in Augsburg und Umgebung inzwischen zu viel an Artenvielfalt, Landschaft und Lebensqualität geopfert wird.
Teilnehmen werden Herbert Wörlein (SPD), Franz Bossek (Bündnis 90/Die Grünen), Hansjörg Durz (CSU).
Die Veranstaltung „Nachhaltiger Umgang mit Grund und Boden“ findet statt am 14. Juli um 19:00 Uhr im Bürgersaal in 86391 Stadtbergen, Am Hopfengarten 12 (Tram 3 bis Endstation). Mitglieder und alle Interessierten sind herzlich willkommen.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.neusässer | Erschienen am 08.07.2017
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 30.05.2017 | 03:51  
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Volker Dau aus Bochum | 01.06.2017 | 14:00  
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