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Willi Weitzel unterstützt Sinnesparcour "Gewaltfrei Leben" auf dem Hessentag 2010

Foto: privat, v.l.n.r. Streetworker Andreas Schuamcher, Schulleiter Hartmut Reinl, Georg-Büchner-Schule, Annette Schneider, Hessentagsteam, Christina Frank, AK Gewaltprävention, Willi Weitzel, Reiner Bremer, Hessentagsteam
Der Arbeitskreis Gewaltprävention engagiert sich auf dem Hessentag 2010 in Stadtallendorf und lud am 4. März zum Pressegespräch ins Jugendzentrum. „Zur Erziehung eines Kindes braucht es nicht nur die Eltern, sondern ein ganzes Dorf“, zitierte Polizeioberkommissarin Christina Frank ein afrikanisches Sprichwort. Die interdisziplinäre Arbeit des Arbeitskreises für Gewaltprävention verstehe sich als dieses Dorf, das Kindern und Jugendlichen eine gewaltfreie Freizeit, Schule und Elternhaus ermöglichen möchte. Darum entschieden die Mitglieder des Arbeitskreises kurz nach Bekanntgabe, dass Stadtallendorf Gastgeber des Hessentages 2010 sein wird, sich an diesem zu beteiligen, um erneut nach der erfolgreichen ersten Gewaltpräventionswoche in 2006 unter dem Motto „GEWALTFREI LEBEN“ ein deutliches Zeichen gegen Gewalt zu setzen und zum Hinschauen zu bewegen.
In einer Planungsgruppe in enger Zusammenarbeit mit dem TSV Eintracht Stadtallendorf entstand schließlich die Idee eines Sinnesparcours zum Thema Gewaltfrei Leben. „Mit dem Sinnesparcours werden wir etwas ganz Neues und absolut Innovatives präsentieren“, versprach Streetworker Andreas Schumacher. Gewaltprävention werde mit und durch alle fünf Sinne erfahrbar und erlebbar. Als Standort wurde die Georg-Büchner-Schule festgelegt, durch die auch direkt die Hessentagsstraße führt.
„Wir wollen möglichst viele Menschen aller Altersklassen erreichen und für unser Thema begeistern. Ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene, Gewalt gehört zur Lebensrealität von allen. Und wir werden sie dazu anregen, sich damit auseinander zu setzen“, sagte Schumacher. Eine Mischung aus Erziehung und Unterhaltung soll das Thema Gewalt und Prävention spannend in Szene setzen.
Zur Unterstützung für die Umsetzung dieses Vorhabens haben sich bereits Vertreter aus der Wissenschaft, Studenten der Philipps-Universität Marburg aus dem Bereich der Friedens- und Konfliktforschung unter Prof. Dr. Ulrich Wagner, sowie Medien-Repräsentanten bereit erklärt. Der als Reporter der TV-Sendungen „Willi will’s wissen“ und „Willi’s VIPs“ sowie als Moderator von „Willi’s Quiz Quark Club“ bekannte aus Stadtallendorf kommende Willi (Helmar) Weitzel möchte seine Prominenz nutzen, um dieses Projekt durch seine Mitarbeit zu unterstützen. Er selbst wurde bei einem Fernsehprojekt in der Begleitung von Obdachlosen Opfer von Gewalt. Aufgrund seiner Fernseherfahrungen weiß er, dass Wissensvermittlung am besten nicht nur über die kognitive Seite, sondern auch über Emotionen stattfinden sollte.
„Gewalt läuft immer nach einem gewissen Schema ab und bis zu einem gewissen Zeitpunkt ist es für ein Opfer möglich, daraus auszusteigen und zu verhindern, Opfer einer Gewalttat zu werden. Dafür möchten wir das Handwerkszeug liefern“, beschrieb Frank das Ziel der Aktion. Schumacher betonte, dass der Sinnesparcours dabei genauso wie die sonstigen Angebote des Arbeitskreises, keine Eintagsfliege bleiben sollen. „Wir legen größten Wert auf Nachhaltigkeit.“ So werden während des Sinnesparcours bewährte und sinnvolle Präventionsprojekte vorgestellt und diese auch über den Hessentag 2010 hinaus langfristig gefördert. Der Streetworker rief auch Interessierte aus der Bevölkerung dazu auf, sich am Hessentag zu beteiligen und den Arbeitskreis zu unterstützen.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.myheimat-Magazin Stadtallendorf | Erschienen am 29.07.2009
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