Wandertipp: Die Extratour „Bachtour Lauterbach“

Auf Pfaden geht es durch die Hügel des Vogelsberges
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Wirklich uneingeschränkt zu empfehlen ist die „Bachtour Lauterbach“: Schon der Internetauftritt unter

http://www.extratouren-vogelsberg.de/

ist beeindruckend.

Übersichtlich und Informativ erhält man dort zu allen Extratouren die nötigen Informationen. Sogar die benötigten Karten lassen sich aufrufen und wer die Top50 des Hessischen Landesvermessungsamtes hat, kann sogar die Strecke zum einbinden in das Kartenwerk herunter laden.

Einzig die Klassifizierung der Strecke als einfach und für den Einsteiger in das Wandern geeignet ist meiner Ansicht nach etwas falsch. 250 Höhenmeter und 16 Kilometer sind für einen geübten Wanderer sicher kein Problem, wer allerdings bisher nur Spaziergänge von sechs bis zehn Kilometern machte, der gelangt auf dieser Strecke sicher schon an den Rand der Leistungsfähigkeit, für den bisherigen Nichtwanderer ist die Strecke auf keinen Fall geeignet.

Die Strecke selber ist traumhaft, obwohl am Rande von Lauterbach, am Ende der Straße „Am Eichberg“, startend, gelangt man unmittelbar auf schmale Wege und Pfade. Nur selten führt die Strecke über ausgebaute breite Wege, zumeist sind es naturbelassene Feldwege, oder eigens angelegte Pfade.

Der größte Teil der Strecke führt durch Felder und Wiesen, die, für den Vogelsberg typisch, von zahlreichen Buschgruppen unterbrochen werden. Jedoch muss man nicht ganz auf Wälder verzichten, auch hier sind es eigens angelegte Pfade oder meist naturbelassene Wege, auf denen man diese durchquert.

Rastmöglichkeiten gibt es zahlreiche und auf der Mitte der Strecke ist eine vorbildliche Pausenstation angelegt worden, die auch bei Regen eine trockene Rast ermöglicht. Wer bei jedem Wetter wandert, der weiß, wie sehr man sich darüber freut, nach ein bis zwei Stunden im Regen, seinen Proviant im trockenen einnehmen zu können.

Einzig die Ausschilderung ist zu bemängeln. Zu ungewohnt ist es, dass der Weg von breiten Straßen schnell wieder in schmalen Pfaden abbiegt. Hier fehlen entsprechende Vorwegweiser, die den Wanderer darauf aufmerksam machen. So kommt es, wenn man unaufmerksam ist, oder im Gespräch mit dem Wanderpartner vertieft, leicht vor, dass man eine Abzweigung verpasst. So muß man, gerade auf den wenigen gut ausgebauten Wanderstrecken, immer höchst aufmerksam sein. Da an dieser Wanderstrecke ansonsten wirklich nichts zu bemängeln ist, fällt dies aber kaum ins Gewicht.

Bürgerreporter:in:

Kai Erdel aus Stadtallendorf

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