Anzeige

Handballerinnen in neuen Trainingsanzügen

Das Foto zeigt die Damenmannschaft des TSV Eintracht Stadtallendorf von li nach re. Stehend: Wolfgang Schmitz (Inhaber der Krankengymnastikpraxis und Sponsor), Gülsen und Burcu Malakcioglu, Ann-Christin Decher, Nicole Kohapka und Lisa Nooks. Knieend von li. nach re.: Julia Kremer, Katharina Schmitz, Janina Bromm, Kathrin Wähler und Trainer Firat Saritekin.
Am Wochenende spielten die Damen der Handballabteilung in ihren neuen Trainingsanzügen gegen Langgöns. Doch man hätte die Anzüge, die Wolfgang Schmitz, Inhaber der Krankengymnastikpaxis in der Weserstraße in Stadtallendorf, gesponsert hatte, vielleicht vor Spielbeginn nicht ausziehen dürfen, denn es kam anders als von der Heimmannschaft erwartet.
Die Damen von Trainer Firat Saritekin gingen optimistisch in die Partie, hatte aber zu Beginn eine schwache Phase und lagen schnell mit 0:3 hinten. Doch die heimischen Frauen kämpften und konnten nach 10 Minuten zum 6:6 ausgleichen und nach noch mal der gleichen Spielzeit zum ersten Mal die Führung übernehmen (10:9 20. Minute). Kurz vor der Pause hatte das heimische Team aber wieder eine Schwächephase und so ging man über ein 11:9 und 12:12 mit einem 12:14 Rückstand in die Halbzeit.
Die Eintrachtlerinnen gaben sich aber noch lange nicht geschlagen und nutzten zwei technische Fehler der Gäste, um in der 33. Minute zum 14:14 wieder auszugleichen. Beide Teams schenkten sich nichts und bis zur 51. Minute und dem 24:24 war das Spiel immer noch ausgeglichen. Dann nutzten die Gäste ihrerseits zwei Fehler der Gastgeber und der Spielstand drehte sich zum 24:26 aus Stadtallendorfer Sicht. Ein Strafwurf erhöhte den Abstand auf 24:27. Mit der offensiven Manndeckung, die der TSV nun spielte, kam man noch auf 27:28 heran, aber die besseren Nerven behielt Langgöns, die in dieser heißen Phase wieder einen Strafwurf zum 27:29 für sich verwandeln konnten. Nicole Kohapka schoss noch den Anschlusstreffer zum 28:29, doch ihren Freiwurf am Ende der Spielzeit gegen die gegnerische Mauer ging „nur“ an den Pfosten und so blieb es in dieser spannenden Partie beim 28:29 Endstand für Langgöns.
Die Tore für die Eintracht warfen:
Burcu Malakcioglu 8
Nicole Kohapka 6/1
Lisa Nooks 5
Gülsen Malakcioglu 5/1
Kathrin Wähler 3
Julia Kremer 1

Zu Gast bei der Männermannschaft war der TV Buchenau und auch hier war man trotz Spielerausfällen wegen Krankheit sehr optimistisch in die Partie gegangen. In den ersten 12 Minuten konnte sich noch kein Team absetzen, Spielstand 5:5. Dann kam der A-Jugendliche Felix Rädel aufs Feld und verwandelte, in seinem Debüt für die Männermannschaft, seinen ersten Ballkontakt zum 6:5 von Außen. In der ersten Halbzeit folgten von ihm noch drei Treffer und auch seine Teamkollegen trafen ein ums andere Mal, doch die heimische Abwehr war löchrig und so konnte man sich nur mit drei Treffern und dem Spielstand von 17:14, bis zur Halbzeit absetzen. Nach weiteren acht Minuten konnte Alexander Fritzlar, auch ein A-Jugendlicher, mit seinem Siebenmeterwurf zum 20:15 erhöhen. Doch auch im zweiten Teil gab es immer wieder Unstimmigkeiten in der Abwehr, so das Buchenau wieder herankommen konnte. Bis zur 56. Minute verringerte sich aber der Abstand auf nicht weniger als drei Tore. Spielstand zu diesem Zeitpunkt 27:24. Das im Handball auch dieser Vorsprung kein Ruhekissen ist, mussten die Eintrachtler dann schmerzlich feststellen. Zwei Fehlwürfe auf heimischer Seite, hatten direkt zwei Gegentore zur Folge (Spielstand 27:26 in 29. Minute). Firat Saritekin hatte die Entscheidung 60 Sekunden vor Ende in der Hand, traf aber unbehindert am Kreis nur den Pfosten und der letzte Angriff von Buchenau brachte die Entscheidung zum 27:27 Unentschieden in einer hart umkämpften Partie.
Die Tore für die Eintracht warfen:
Alexander Fritzlar 8/4
Felix Rädel 7/1
Firat Saritekin 4
Andreas Milke 3
Andreas Dichtl 2
Sebastian Heyde 2
Michael Bolz 1
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.