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Beratungsangebot des Jugendrechtshauses wieder am Start

Inmitten von konfrimanden die Rechstanwälte Ulrike Ristau (Vorsitzende), Senol Özgüven und Jürgen Paulus.
Stadtallendorf: Jugendrechtshaus | Stadtallendorf. Dank der Bereitschaft der beiden Stadtallendorfer Rechtsanwälte Senol Özgüven und Jürgen Paulus sich ehrenamtlich für die Arbeit des Vereins „Jugendrechtshaus Marburg-Biedenkopf e.V.“ einzusetzen, ist ab kommenden Donnerstag, den 9. Dezember, im 14-tägigen Wechsel mit Marburg wieder ein kostenloses Beratungsangebot für Kinder und Jugendliche in Stadtallendorf möglich. Beide Anwälte freuen sich auf ihre Tätigkeit und sehen darin eine gute Möglichkeit jungen Menschen straf- und zivilrechtliche Informationen zur Verfügung zu stellen, damit daraus die richtigen Schritte folgen. Die Vorsitzende Rechtsanwältin Ulrike Ristau, Marburg, Vorsitzende des im Februar 2007 gegründeten Vereins, begrüßte in den Beratungsräumen in der Niederkleiner Straße 47, neben den beiden Rechtsanwälten Jugendliche der Konfirmandengruppe von Pfarrer Thomas Peters, die nach einer kurzen Vorstellung des Beratungsangebotes gleich mit ganz konkreten Problemen aus ihrem Alltag das Gespräch suchten und kompetente Antworten auf ihre Fragen wie Probleme im Elternhaus oder Bedrohung durch andere Jugendliche erhielten. Diese Fragen bestätigten die Erfahrung, dass sich Jugendliche oft mit den unterschiedlichsten Problemen (Opfer von Erpressung, Bedrohung oder Mobbing, Handyschulden, Probleme im Elternhaus u.v.m.), konfrontiert sehen, ohne zu wissen, wie sie richtig damit umgehen sollen. Ulrike Ristau: „Genau aus diesem Grund wollen wir mit dem kostenlosen Beratungsangebot jeweils Donnerstags von 16 bis 18 Uhr eine Lücke schließen zwischen den Kindern und Jugendlichen mit ihren Alltagsproblemen und den vielfältigen Hilfsangeboten von öffentlichen oder privaten Institutionen. Das Gespräch mit den Rechtsanwälten dient damit als erste Anlaufstelle und kann später wie eine Lotsenfunktion in geeignete Angebote des lokalen Netzwerks von Hilfs- und Präventionseinrichtungen dienen. Ganz herzlich möchte ich mich bei meinen Kollegen für die ehrenamtliche Unterstützung bedanken.“ Damit stehen ab sofort wieder zwei Ansprechpartner zur Verfügung und zwar kostenlos und – wenn gewünscht - anonym. Darüber hinaus ist unter der Rufnummer 0152 – 053 895 40 immer ein Mitarbeiter des Jugendrechtshauses telefonisch zu erreichen oder per Mail unter info@jugendrechtshaus-mr-bid.de. Pfarrer Thomas Peters, Vorsitzender vom Stadtallendorfer Verein Gewaltfrei Leben e.V., und Christina Frank, Jugendsachbearbeiterin bei der Polizei in Stadtallendorf, begrüßten gemeinsam die gute Kooperation mit dem Angebot des Jugendrechtshauses: „Damit kommen wir unserem Vereinsziel der Förderung der Gewaltpräventionsarbeit wieder ein Stück näher und wir freuen uns sehr über die gelingende Zusammenarbeit, sowie Unterstützung und erhoffen uns hilfreiche und sinnvolle Lösungen im Blick auf die Fragen und Probleme der Jugendlichen.“

Das Stadtallendorfer Jugendrechtshaus bietet ab dem 9. Dezember 2010 im Wechsel mit Marburg, 14-tägig, jeden Donnerstag von 16 bis 18 Uhr kostenlos eine Rechtsberatung für Jugendliche und Eltern an. Die Beratungsstelle sitzt in der Niederkleiner Str. 47. Rückfragen oder eine Terminvereinbarung ist unter der Rufnummer 0152 – 053 895 40 möglich. Weitere Fragen beantwortet gerne Ulrike Ristau, Vorsitzende des Vereins Jugendrechtshaus: Tel. 06421-952266.
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