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US-Kapitol in Washington und Dannenröder Forst – gleiche feige Taten, gleiche fundamentale Ablehnung demokratischer Regeln 

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Kopiert aus der Zeitschrift "Welt" kurz nach der Besetzung des Kapitols
Stadtallendorf: EKZ Niederkleiner Straße | Die Besetzung des Kapitols in Washington und die Besetzung des Lückenschlusses der A49-Trasse in Hessen bieten ein gleiches Bild. Die Chaoten hier wie dort greifen die demokratischen Regeln an. Wie sehr sich die Vorgänge und die verquerten Hirne gleichen:

Washington DC in den USA

In den USA dringen in Washington DC Chaoten in das Kapitol ein und besetzen unter Missachtung der Gesetze die Räume der Abgeordneten. Warum? Es gab in den USA demokratische Wahlen mit festgestellten Ergebnissen. Aber diese wurden von einer Minderheit nicht akzeptiert. Das Ergebnis sollte umgedreht werden. Der Pöbel wollte den Präsidenten, der die demokratischen Wahlen verloren hatte, wieder an die Macht bringen.

Dannenröder Forst in Mittelhessen

In Mittelhessen, im Dannenröder Forst, sollte ein Lückenschluss der Autobahn A49 gebaut werden. Es gab den notwendigen Beschluss der demokratisch gewählten Parlamente, abgesichert durch mehrere Gerichtsurteile, die von Klägern angestrengt wurden. Aber diese demokratischen Beschlüsse und Gerichtsurteile haben die Wald-Aktivisten, die nur als verstörte Wohlstandsverwahrloste bezeichnet werden können, nicht akzeptiert. Das demokratisch legitimierte Ergebnis sollte umgedreht werden. Die Grundregeln demokratischer Ordnung sollten außer Kraft gesetzt werden.

Es folgte Gewalt gegen den Staat - Ablehnung der Demokratie

In beiden Fällen wurde zu Gewalt gegriffen, Gewalt gegen Eigentum, den Staat und Polizisten. Man übte Gewalt aus, um fremdes Eigentum zu besetzen und zu verletzen. Zerstörungen, Beschädigungen, Bedrohungen, Widerstand gegen Staatsgewalt, Aneignung fremder Güter, unflätige Begleiterscheinungen sowohl in Washington als auch im Dannenberger Forst. Auf Einzelheiten muss hier nicht weiter eingegangen werden, es gibt genug Berichte in den Medien.

Von den Aktivisten kam Urin und Kot

Allerdings war jeweils eine der Aktionen bezeichnend: Im Dannenberger Forst wurde aus den Bäumen von oben herab auf die Polizisten, die ihren Auftrag erledigen mussten, von den Aktivisten und den Aktivistinnen uriniert und der eigene Kot auf die unter ihnen befindlichen Menschen geworfen.

Aus dem Kapitol in Washington muss man die Berichte lesen "über den Urin und über die Kothaufen, die auf den Marmorböden hinterlassen wurden".

Von den Aktivisten diesseits und jenseits des Atlantiks sollte – um es krass zu sagen – mit der eigenen Scheiße die Demokratie aus den Angeln gehoben werden.

Das wird nicht gelingen.

Werden die Anklagen Erfolg haben, kann die Demokratie sich wehren?

Es wird Anklagen geben und – hoffentlich auch Urteile. Aber die Aktivisten kommen zumeist aus wohlhabenden Kreisen. Viel Geld steht für die Aktionen der Aktivisten bereit – natürlich auch für Anwälte. Die in Hessen in Untersuchungshaft befindlichen Täter verweigern die Angabe der Namen – sicherlich aus gutem Grund. Denn sie kommen wohl aus „guter linker Gesellschaft“. Die linke Moral fordert von den anderen, dass diese sich an Gesetze halten. Und selbst? In den USA glauben ebenfalls die Aktivisten, dass sie die Moral vertreten. Auch sie werden vor Gericht gut vertreten werden.
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3 Kommentare
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 16.01.2021 | 20:17  
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Karl-Heinz Gimbel aus Marburg | 16.01.2021 | 21:26  
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Joachim Kerst aus Erfurt | 17.01.2021 | 09:53  
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