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„Infrastrukturausbau darf nicht gestoppt werden!“ Witteck kritisiert Einsparmaßnahmen des Bundesverkehrsministeriums zu Lasten der Region Mittelhessen

„Die Kürzungen, die Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer durch seinen Investitionsrahmenplan für Verkehrsprojekte auslösen will, sind inakzeptabel.“ Regierungspräsident Dr. Lars Witteck wendet sich in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Regionalmanagements für Mittelhessen klar gegen die Folgen, die den schnellen Weiterbau wichtiger Straßen in der Region in Frage stellt. „Wir brauchen unsere Bundesfernstraßen A 49 und B 252 dringend – sowohl als Entlastung für leidgeplagte Anwohner als auch, um Arbeitsplätze nicht zu gefährden“, so Witteck.
„Ich stimme Bundesminister Ramsauer zu, dass der Erhaltungsbedarf in die Investitionsplanung aufgenommen wird“, erklärt Witteck. Es sei aber zur Erhaltung der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Mittelhessen genauso wichtig, begonnene Vorhaben zügig fortzuführen und nicht in hinterster Reihe aufzulisten. Und dazu zählten in seinen Augen vor allem der Weiterbau der A 49 mit Anschluss an die A5 und der Bau der Ortsumgehungen entlang der Bundesstraße 252. Es handele sich um wichtige Infrastrukturmaßnahmen, die der Wohn- und Lebensqualität dienten und diese dürften nicht zum Spielball der Politik werden.
Eine Verzögerung bis nach 2015, wie sie jetzt diskutiert werde, verhindere, bereits Begonnenes zügig zu vollenden, und zwar mit kontinuierlichem Arbeitsaufwand. Das gelte sowohl für den Bau, als auch für den jetzigen Planungsstand, in den bereits viele Stunden Arbeitszeit geflossen seien. Die Bürger seines Regierungsbezirkes seien verkehrstechnisch inzwischen bis an die Grenze des Zumutbaren beeinträchtigt und seien jetzt zu Recht schwer enttäuscht. Bereits heute drohe aufgrund steigender Durchfahrtszahlen vielerorts der Verkehrsinfarkt. Witteck werde sich wegen der überregionalen Bedeutung und bereits gemachter Versprechen aus der Bundespolitik persönlich für die beiden Bauvorhaben einsetzen.

„Mittelhessen – wir wachsen zusammen!“ – dies ist das Motto von MitteHessen e. V., dem Regionalmanagement für Mittelhessen. Das Profil der Region wird durch Projekte in den Bereichen Bildung, Infrastruktur und Innovation geschärft. Der Verein bildet einen Schulterschluss aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und besteht seit dem Jahr 2003. Zurzeit ziehen über 100 Städte, Landkreise, Kammern, Hochschulen und Unternehmen unter dem Vorsitz des Regierungspräsidenten Dr. Lars Witteck bei MitteHessen an einem Strang.
Mehr Informationen im Internet: http://www.region-mittelhessen.de/
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