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Im Dannenröder Wald lässt sich Demokratie vorführen

Stadtallendorf: Rathaus | Derzeit schaut die übergroße Mehrheit der Bürger fassungslos auf das, was sich - dank unserer unvollständigen Demokratie - selbsternannte Kämpfer gegen den Ausbau der A 49 im Kampf gegen die Demokratie leisten können.

Es hat sich wohl aus ganz Deutschland eine Mischung aus Chaoten, Revoluzzern, Linksextremen, Egoisten und Leuten, die Freude am Zerstören haben (bis Abfackeln), zusammengefunden. Und sie bekommen, was sie wollen: große Aufmerksamkeit in Presse, Funk und Fernsehen.

Worum geht es?

Die Demokratie lebt von Mehrheitsentscheidungen. Das ist existenziell. Um nicht im Chaos zu enden, müssen in einer Demokratie selbst knappe Mehrheitsentscheidungen von den Verlierern hingenommen werden. Im Fall Dannenröder Forst waren es keine knappen Entscheidungen.

Doch im Dannenröder Forst zeigt sich: unsere Demokratie soll abgeschafft werden.

Die übergroße Mehrheit steht hinter dem Ausbau der A49. Aber das ist die schweigende Mehrheit. Diese übergroße Mehrheit begeht keine Straftaten, keine Übertretungen, sie leisten keinen Widerstand gegen die demokratischen Entscheidungen, auch wenn es schwer fällt..

Immer wieder stellen sich Aktivisten von kleinen Minderheiten gegen getroffene Entscheidungen. Und dies auch selbst dann, wenn sie von Gerichten überprüft worden sind.

Diese Chaoten sind grundsätzlich gegen unsere demokratische Grundordnung. Sie wollen nur, dass alleine ihre Meinung gilt und dass man nur ihre Meinung anzuerkennen hat.

Gesetzte gelten nur, wenn sie ihnen passen. Die (angebliche) Moral, die man sich aneignet, wird dann immer noch dazu gepackt. 

Die Demokratie muss sich entscheidend wehren können und die Egoisten und Chaoten in die Schranken weisen. Wenn nicht, dann wird irgendwann einer der Anführer der Chaoten, die es alle im Grunde genommen einem Hitler, einem Stalin oder ähnlichen Genossen gleichtun, bei uns herrschen.

Die Führer der Chaoten hetzen andere dazu auf, sich gegen die Demokratie zu stellen und sie zu schädigen oder auch lächerlich zu machen. Das kann Erfolg haben, wie die Geschichte zeigt. Es gibt immer genug Einfältige und Dumme, die nicht weiter sehen können als bis zu dem Brett, das sie vor dem Kopf haben.
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4 Kommentare
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Erwin Zimmermann aus Bad Kösen | 27.09.2020 | 07:55  
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Karl-Heinz Gimbel aus Marburg | 27.09.2020 | 19:18  
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Erwin Zimmermann aus Bad Kösen | 28.09.2020 | 07:46  
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Sören-Helge Zaschke aus Stadtallendorf | 30.09.2020 | 23:43  
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