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Schwalmstadt: Pyramide an der Autobahnbrücke

Gemeinschaftskunstwerk „Spitzbetzel“ an der A49-Baustelle bei Treysa, im Hintergrund ist das Überführungsbauwerk an der zukünftigen Anschlussstelle Schwalmstadt zu sehen (16.10.2011)
Am 15.03.2011 erfolgte in Anwesenheit des Bundesverkehrsministers Dr. Peter Ramsauer und Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Dieter Posch der symbolische Spatenstich zum Weiterbau der A49 im Abschnitt zwischen Neuental und Treysa. Seit dem Frühjahr wird an dem Bauwerk 113 bei Frankenhain gebaut, bei dem es sich um eine Überführung an der zukünftigen Anschlussstelle Schwalmstadt handelt. Die Fertigstellung der Brücke ist Ende November 2011 vorgesehen.

Bis zur Fertigstellung des Autobahn-Teilstückes zwischen Bischhausen und Treysa werden jedoch noch mehrere Jahre vergehen, da neben dem vergleichsweise kleinen Überführungsbauwerk noch mehrere große Talbrücken und ein Lärmschutztunnel bei Frankenhain gebaut werden müssen.

Seit dem 09.10.2011 sind auch die Mitglieder der Bürgerinitiative „Schwalm ohne Autobahn“ unter die Bauherren gegangen: In Sichtweite des zukünftigen Überführungsbauwerkes entsteht am Abzweig nach Florshain ein Gemeinschaftskunstwerk, das aus 50 Tonnen Feld- und Bruchsteinen besteht. Die rund drei Meter hohe Pyramide aus Natursteinen trägt in Anlehnung an die für die Schwälmer Tracht charakteristische Kopfbedeckung die Bezeichnung „Spitzbetzel“ und bildet einen optischen Gegenpol zu dem Brückenbauwerk. Der „Spitzbetzel“ ist Bestandteil des „Kunstweges 49a“, der dem Verlauf der im Bau befindlichen Autobahn folgt.
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