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Die Nacht in der die Bomber starben

Leichte Flak Batterie in Lehrbach zu Schutz des Feldflugplatzes Kirtorf
 
Bruchlandung einer JU 87 Stuka auf dem Flug von Giessen nach Fritzlar, Bruchlandung zwischen Alsfeld und Fritzlar. In Kirtorf hatte der Pilot aufgetankt.
Stadtallendorf: DIZ |

Fast genau vor 69 Jahren ereignete sich über dem Luftraum des
Landkreises Marburg/ Biedenkopf ,wohl einer der dramatischten Luftkämpfen im
2. Weltkrieg. Ein Luftangriff, der von den Generalen als Musterangriff geplant wurde, entwickelte sich zu einem der verlustreichsten Einsätze der Royal Airforce.
Dieser Einsatz erfolgte in der Nacht vom 30./31.März 1944. Insgesamt starteten von acht verschiedenen Flugplätzen in England weit über 700 schwere Bomber um die alte Reichsstadt Nürnberg zu bombardieren. Durch falsche Wetterprognosen der Engländer und eine geschickte Einsatzplanung der deutschen Luftwaffe wurde Nürnberg in dieser Nacht größtenteils von dem Flächenbombardement verschont.
In einer Publikation wird folgende Situation so beschrieben:
" Völlig unüblich für die Briten, wurde dieser Einsatz bei Mondschein geflogen und fast die gesamte Flugroute der Angreifer führte über Gebiete, die von Nachtjägern der deutschen Luftwaffe gut erreichbar waren. Bevor überhaupt die Bomber Nürnberg erreichten, waren schon über achtzig von ihnen abgeschossen worden." Quelle: Die Nacht in der die Bomber starben.

Drei englische Bomber stürtzen im Gebiet des heutigen Landkreises Marburg/ Biedenkopf ab, bei Erksdorf, Stadtallendorf und Wahlen.
Um diese Abstürtze näher zu betrachten wurde in den vergangen Jahren intensiv bis nach England geforscht, jetzt liegen detallierte Erkenntnisse vor, was sich in dieser Nacht über Stadtallendorf, Erksdorf und Wahlen zugetragen hat. Deshalb hat sich die Initiative: "Fliegerschicksale zwischen Lahn, Lumda und Ohm" dazu entschlossen diese Ereignisse, die sich in der Nacht vom 30.zum 31.03. 1944 ereignet haben, in einem Multimedia Vortrag dem interessierten Bürgen darzulegen. Der Vortrag findet am 14.03.2013 im ,Dokumentations Informations Zentrum ( DIZ ) Stadtallendorf um 19.30h statt.
Desweitern, nach einer kleinen Pause, wird der Referent im zweiten Teil des Vortrages den Feldflugplatz in Kirtorf mit den damalig stationierten Einheiten und der Bombardierung durch die USAAF ( United States Army Airforce ) beleuchten.
Hier hat die Initiative wesentliche neue Erkenntnisse von der USAAF erhalten, die nicht bekannt waren. Auch hier war eine dreijährige Forschungsarbeit nötig, um die letzen Informationen zu erhalten.
Themen zum Vortrag:
- Einsatzplan der RAF, eingesetzte Flugzeuge.
- deutsche Gegenwehr,eingesetzte Flugzeuge.
- Schicksale der Bomberbesatzung.
- Wer hat die Bomber über Erksdorf und Stadtallendorf abgeschossen ?,
- Kirtorf Feldflugplatz.
- Was für welche Einheiten waren hier stationiert ?
- Warum und welche Einheiten haben den Feld Flugplatz bombardiert ? Gab es Opfer ?
All diese Fragen werden im Vortrag der Initiative Fliegerschicksale zwischen Lahn, Lumda und Ohm beantwortet und durch Originalbilder und Dokumente gefestigt. Wenn Sie noch Originalbilder vom Feldflugplatz besitzen bringen Sie sie mit. Wir würden uns freuen wenn Sie uns die Bilder zur Verfügung stellen könnten.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch
Fliegerschicksale zwischen Lahn, Lumda und Ohm
Das Team: Dirk Sohl, Horst Jekel und
Referent Ulrich Dörr
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