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Tag der offenen Tür bei der Bundeswehr in Stadtallendorf (2019)

Fotografieren verboten? Heute mal nicht...
  Stadtallendorf: Herrenwald-Kaserne | Früher gab es in Stadtallendorf zum jährlichen "Heimat- und Soldatenfest" immer am Samstag den Tag der offenen Tür bei der Bundeswehr. Der wurde aber irgendwann eingestellt. Das letzte Mal öffnete wahrscheinlich am 6.9.2008 die Bundeswehr ihre Kasernentüren. An diesem Tag konnte man noch eine besondere Anlage zu sehen: Einen Panzerfahrsimulator aus der Zeit, als digitale Rechenleistung noch begrenzt war. Zur Anlage gehörte neben einem Steuercomputer eine ziemlich große Modellanlage, durch die der Fahrer eine Videokamera bewegte.

Am 31.8.2019 gab es nach langer Pause wieder einen Tag der offenen Tür. Es wurde ein Shuttleverkehr zur Herrenwald-Kaserne wegen Parkplatzmangel angekändigt. Der Busverkehr war etwas üppiger als erwartet. Teilweise standen fünf Busse vor der Kaserne. Angefahren wurden Busbahnhof, Ferrero-Parkplatz und die Artilleriestraße. Die Busse waren aus dem NVV-Gebiet.

Es war keine gute Idee, erst nach dem Mittagessen zur Bundeswehr zu gehen - dafür gab es zu viel zu sehen. Schon direkt hinter dem Eingang konnte man sich einige Fahrzeuge anschauen, von denen ein Teil dort aber dauerhaft augestellt ist. Für den Tag der offenen Tür waren allerdings Absperrbänder angebracht worden, um die nicht zum Besteigen vorgesehenen Fahrzeuge vor den Besuchern zu schützen.

Auf den großen Freiflächen mit Unterständen gab es einen Bereich mit Verpflegung und Sitzplätzen. Am Nachmittag waren aber die außerhalb der Unterstände stehenden Tische kaum genutzt, da es an diesem Samstag noch einmal so richtig heiß war. Ansonsten gab es auch einen Bereich für Kinder mit Hüpfburg oder Infostände von zur Bundeswehr gehörenden Organisationen wie der Militärseelsorge als auch von den Städten Stadtallendorf und Neustadt oder der Region Rotkäppchenland.

Im westlichen Teil des Kasernengeländes gab es Ausstellungen von Fahrzeugen und Ausrüstungsgegenständen oder Waffen, wobei viele Teil der ausgestellten Ausrüstung nicht fotografiert werden durften. Zu bestimmten Uhrzeiten gab es Vorführungen, bei denen Soldaten zeigten, wie sie im Nahkampf mit Stöcken oder Messern bewaffneten Angreifern auswichen und diese überwältigten. Auch das Überwältigen von Personen in einem Gebäude wurde gezeigt. Eine andere Vorführung zeigte den Einsatz von Diensthunden bei der Bundeswehr. Zahlreiche Besucher schauten sich dies auf einer Böschung sitzend an, obwohl sie dabei gleichzeitig in der Sonne schmoren mussten.

In regelmäßigen Zeitabständen waren Absprünge von Fallschirmspringern, die auf dem Sportgelände landen sollten, vorgesehen. Am Nachmittag fanden diese aber nicht wie geplant statt, da es wohl zu windig war. Leider hatte sich die Bundeswehr dabei nicht sehr vorbildlich verhalten: Es gab keinerlei Informationen für die Wartenden, dass sie vergeblich warten und es wahrscheinlich nicht mehr als einen Hubschrauberflug zu sehen gibt. Da kommt man sich doch vor wie bei der Deutschen Bahn...

In der letzten Viertelstunde vor dem offiziellen Ende (17 Uhr) waren leider einige Ausstellungsstände schon recht weit abgebaut. Allerdings ergab sich dafür die Gelegenheit, das eine oder andere Objekt ohne dabeistehende Zivilisten zu fotografieren.

Links:
Heimat- und Soldatenfest 2019: https://www.myheimat.de/stadtallendorf/freizeit/he...
Tag der offenen Tür 2008: https://www.myheimat.de/stadtallendorf/tag-der-off...
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