Mitglieder des 1. Gestorfer Schi und Wanderklubbs in Kanada

Gestorfer Schi- und Wanderklubb wird olympisch

10 Mitglieder des 1. Gestorfer Schi- und Wanderklubbs hatten in der Zeit vom 20.Februar bis zum 2.März 10 Tage Zeit, den Olympiaort 2010 im kanadischen Whistler zu erkunden. Ein wie man einhellig vernahm unvergessliches Erlebnis.

Frankfurt am Main, Vancouver und dann Whistler im Osten Kanadas. 11,5 Stunden Fahrt - eine Investition, die sich lohnen sollte. Umgeben von Bergen weit jenseits der 2000 m Höhe warten 200 verschiedene Pisten mit einer Gesamtlänge von 280 km. Alle Strecken abzufahren - dies war selbst zu viel für die erfahrensten Schifahrer des Vereins am Harberg.

Bevor die Reise angetreten werden konnte, hatten Eckhard Schorsch und Paul Feike einiges zu tun, um den vorolympischen Trip zu organisieren. Bereits vor 2 Jahren begannen die Vorbereitungen. Ein gemeinsames Sparbuch für die Interessierten wurde eingerichtet, um die nicht ganz billige Reise zu finanzieren. Am Ende stand eine perfekte Organisation. Der Ort Whistler war gesetzt, im Internet fand man Hotel und Flug.

Petrus sorgte für überwiegend sonniges Wetter. Dann aber auch wieder für eine Auffrischung der Powderschneedecke. So wurde aus 2 Meter innerhalb eines Tages 2,5 Meter Schnee. Relativer Mangel - sind doch 4 Meter die Regel. Trotzdem reichte es für Tiefschneefeeling auf der mit 13,5 Kilometern längsten Piste Nordamerikas. Der trockene Schnee ist etwas ganz besonderes für den geübten Schifahrer. Nach dieser sportlichen Betätigung konnte die Gruppe den eher geselligen Aspekt von Bier aus Pitchern schätzen lernen. Die Behältnisse fassen 1,8 Liter und reichen somit immer für eine (kleine) Gruppe.

Besondere Attraktionen war für die Abordnung das olympische Wahrzeichen auf der Bergspitze. Es hat seine Wurzeln in der indianischen Kultur. Des Weiteren hatte die Gruppe mit Teilnehmern aus Ludwigshafen, Mülheim an der Ruhr und der Springer Region die Gelegenheit, die längste freischwebende Seilbahn der Welt auszuprobieren. Peak to Peak - von Bergspitze zu Bergspitze sind der Whistler und der Blackcomb Mountain miteinander verbunden. Die 3 weiblichen und 7 männlichen Mitglieder aus der Gestorfer Olympiamannschaft waren im wahrsten Sinne des Wortes tief beeindruckt. Zwei der Gondeln verfügen über einen durchsichtigen Glasboden. Grusel pur.

Eher passiv verfolgte die Gruppe das Treiben auf einem Hochgeschwindigkeitskurs für Schifahrer und das Heliskiing. Die betont gastfreundlichen Ansprachen der Einheimischen sorgten für eine ausgeprägt harmonische Atmosphäre, die sich positiv von der europäischen Hektik unterscheidet.

Wichtig war es am Ende natürlich wie immer, dass alle mit heilen Knochen nach Hause gekommen sind!!!


Fazit: Es hat sich gelohnt. Mann und Frau sollten das wiederholen.
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