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Verwaltung der Stadt Springe nimmt Gefahr für Fußgänger billigend in Kauf

Das Foto spricht Bände:Tagtäglich fahren Verkehrsrowdys über den eingekreideten Gehweg und bringen Fußgänger somit in Lebensgefahr! Im Bild vorn sieht man die Reifenspuren zahlreicher anderer Übeltäter. Foto: Wolfgang Decius

Rücksichtnahme durch Autofahrer? Mitnichten! Mehrfach wurde die Situation rund um die Süllbergstraße 1 in Springe-Bennigsen angeprangert. Dieses Gebiet, das schon vom ehemaligen Leiter des Ordnungsamtes, Werner Mosch, vor Ort begutachtet wurde, war und ist weiterhin trotz Tempo 30 und einem eingezeichneten Fußgängerweg lebensbedrohlich! Mosch, der jetzt im wohlverdienten Ruhestand verweilt, hatte schon öfter die Situation bemängelt, aber jahrelang war nichts passiert! Da der Pflegedienst Barrenschee zum 1. April umgezogen ist, parken dort fast keine Autos mehr. Somit ist die Gefahrenstelle noch größer geworden.

Hatte die Stadt Springe im letzten Jahr endlich mit einer neuen weißen Markierung für einen Fußgängerweg etwas mehr für die Sicherheit der Fußgänger tun wollen, hat sich die Situation nun leider verschlimmert. Dort, wo ein erkennbarer und eingezeichneter Fußgängerweg zu sehen ist, fahren die PKW eiskalt darüber!
Nur wenige Autofahrer, die von der Landesstraße 460 einbiegen, fahren dort Tempo 30 und die Kurve wird grundsätzlich so scharf geschnitten, dass Fußgänger sich in Lebensgefahr befinden! Es sind täglich hunderte PKW, die alle im Oberdorf ihr Domizil erreichen wollen. Ältere Mitbürger mit einem Rollator, Personen mit Hunden, junge Ehepaare mit einem Kinderwagen oder der normale Fußgänger haben dort keine Chance, sicher über den eingezeichneten Fußgängerweg zu gehen!

Die Verwaltung der Stadt Springe weiß schon länger über die Gefahrenstelle Bescheid und Ordnungsamtsleiter Karsten Kohlmeyer sind die der daraus entstehenden Folgen bekannt. Somit nimmt seine Behörde dieses billigend in Kauf und ist für Schäden in Mithaftung! Muss erst etwas passieren, Herr Kohlmeyer? Sie haben zahlreiche Verkehrsbaken zum Absichern rumstehen! Der eingezeichnete Gehweg ist für Autos tabu! Grundsätzlich gilt zwar für alle Verkehrsteilnehmer die Verpflichtung, dafür zu sorgen, dass kein anderer behindert, belästigt oder gar gefährdet oder geschädigt wird, doch die Realität sieht anders aus.

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Jost Kremmler aus Potsdam | 21.06.2020 | 21:12  
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