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Rübenkampagne: 26.09.2019: Leerer Rüben-LKW mit Hamelner Autokennzeichen jagt mit 100 km/h in Richtung Steinkrug! Wann agiert endlich die Polizei?

Seit gestern rollen wieder mit Rüben beladene Lkw in Richtung Nordzucker-Gelände nach Nordstemmen (Landkreis Hildesheim). Bei Europas zweitgrößtem Zuckerproduzenten startete am 12. September die sogenannte Rübenkampagne.

Bei den Transportwegen hat sich nichts geändert. Aus allen Richtungen kommen die Lkw hier im südlichen Niedersachsen, um ihre süße Frucht im Werk Nordstemmen loszuwerden. Doch bei den Fahrten dorthin gibt es seit Jahren Probleme mit zu schnell fahrenden Rübenlastern.
Seitdem das Zuckerrübenwerk in Groß Munzel bei Barsinghausen nur noch Flüssigzucker produziert, fahren alle Rübenfahrzeuge aus dem westlichen Teil Niedersachsens kommend durch die Springer Ortsteile Bennigsen und Gestorf, um die Rüben in Nordstemmen auf Halde zu bringen. Auf der südlichen Seite ist es der Ortsteil Eldagsen, der unter den LKW leidet. Doch dort hat man wenigstens nachts mehr Ruhe, denn dort gilt zwischen 22 und 6 Uhr morgens Tempo 30!

Doch es gibt für die LKW-Raser kein Tempolimit. Tag und Nacht fahren in der gesamten Kampagne tausende 40-Tonner durch die kleinen Gemeinden, mal voll beladen, mal leer. Vier Monate dauert die laute und auch für Autofahrer gefährliche Tortur, bevor der Qualm im Schornstein des Werkes Nordstemmen im Januar 2020 erlischt.

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Werner Müller aus Springe | 15.09.2019 | 15:46  
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