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Perfide! Ortsräte aus Bennigsen und Gestorf fordern Lärmgutachten, doch die Springer Stadtverwaltung reagiert erst gar nicht!

Bennigsen/Gestorf. Die Landesstraße 460, die durch Bennigsen führt, aber auch die Calenberger Straße in Gestorf werden nicht nur durch den Schwerlastverkehr und PKW, sondern seit dem 12. September auch durch 12.500 Rübentransporter belastet. Diese unerträgliche Situation in beiden Stadtteilen ist so enorm, dass beide Ortsräte ein Lärmgutachten fordern. Doch die Springer Stadtverwaltung reagiert erst gar nicht zum Thema Lärmbelästigung! Auch Bürgermeister Christian Springfeld, der doch am Rande von Bennigsen wohnt, scheint sich für seine Bürger nicht einsetzen zu wollen.

„Bis heute wurden die Anträge nicht beantwortet, da geht mir die Hutschnur hoch“ schimpfte Ortsbürgermeister Eberhard Brezski (SPD) in der letzten Ortsrat-Sitzung, so zu lesen im Innenteil der heutigen HAZ. Schon vor einigen Tagen hatte Anne Brinkmann-Thies von der NDZ auch zum gleichen Thema aus Bennigsen berichtet. Auch hier herrscht Ratlosigkeit. Seit Jahren fordern einige arrangierte Politiker Maßnahmen gegen die Belastung der Anwohner, doch die Spitze der Verwaltung ignoriert geforderte Maßnahmen mit Nichtbeachtung.
Auf Anfrage verweisen hochrangige Politiker aus Hannover beim Thema Tempo 30 an die Stadt Springe. Eine Anordnung liege nach einer sachlichen Prüfung im Ermessen der Stadt Springe. Als untere Verkehrsbehörde habe sie diese Möglichkeit. Doch bevor Springe agiert, schiebt man den Schwarzen Peter lieber Richtung Landesbehörde, soll sie doch entscheiden.
Lärmgutachten in beiden Stadtteilen sollen eine Temporeduzierung liefern. Dafür soll eine Woche lang in der Hauptbelastungszeit gemessen werden. Weiterhin wird vom Ortsrat Gestorf eine Aktualisierung der Verkehrszählung gefordert. Auch klappernde Gullydeckel stehen auf der Agenda, sie wurden zwar mittig der Straße repariert, aber nicht korrekt! Die seitlichen Gullydeckel, die gerne von den Rübentransportern benutzt werden, sind seit Jahren immer nur geflickt worden!

Fazit: Die Springer Stadtverwaltung ist für ihre Inaktivität bekannt, doch die nächste Wahl steht vor der Tür und dann werden sich einige Herren wundern, auch aus der Abteilung „Ruhender Verkehr“, das Bürger aus nah und fern solche Machenschaften abstrafen werden.

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