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Feuerwehr Bennigsen: „Stützpunkt zweiter Klasse“ Vernichtendes Urteil von einem Berufsfeuerwehrmann

Fast 1,5 Millionen Euro investiert die Stadt Springe in das neue Feuerwehrgerätehaus in Bennigsen für den Bau der Fahrzeughalle inklusive Sozialtrakt, Parkplätzen und Fotovoltaik Anlage. Das ist nicht ganz so viel, wenn man bedenkt, dass die Politiker aktuell über die Kosten von 3 Millionen Euro für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Eldagsen streiten.

Anfang September übergab Bürgermeister Christian Springfeld schon einmal die Schlüssel für das neue Gebäude. Im Beisein einer hochkarätigen Abordnung der Stadt Springe gab es Beifall und lobende Worte für das Miteinander beim Bau dieses Prestigeobjektes. Inzwischen ist das Feuerwehrhaus in Betrieb.

Zuvor hatte HAZ Reporter Tobias Morchner namentlich über eine von mir angeblich gezielt gestreute Falschmeldung berichtet. „Hohn und Spott aus ganz Deutschland prasseln auf die Feuerwehr Bennigsen ein: Das neue Gerätehaus in Springe-Bennigsen ist angeblich zu klein gebaut – doch das stimmt gar nicht“, echauffierte er sich über den Focus Bericht vom 14. August 2017. Schon damals hatte ich in dem Focus Bericht über eklatante Fehler beim Neubau berichtet. Unmut und bösartige Worte im sozialen Netzwerk Facebook ließen mich zu dem Entschluss kommen, den Artikel bei Focus rauszunehmen.

Dabei hatten drei langjährige Mitglieder der Feuerwehr Bennigsen mir vor Ort nur Missstände aufzeigen wollen, aber davon wollte niemand etwas wissen, geschweige denn lesen. Fehler einzugestehen und sie zu ändern, ist keine Sache der Kommunalpolitiker. Solche Werte besitzen sie nicht, eher drohen sie mit einer Verleumdungsklage oder einer Anzeige wegen Hausfriedensbruchs.
Zurück zum aktuellen Stand: Nun lese ich in der Samstagsausgabe der Neuen Deister Zeitung in der Überschrift: Feuerwehr Bennigsen: „Ein Haus zweiter Klasse“ über zahlreiche Planungsfehler beim Bau in Bennigsen.

In dem Artikel unterhält sich Lokalchef Christian Zett mit dem ehemaligen stellvertretenden Ortsbrandmeister der Feuerwehr Bennigsen, Lars Busse, über Missstände beim Bau des neuen Gerätehauses in Bennigsen. Da liest man: „Erstmals spricht ein Feuerwehrmitglied öffentlich darüber, was es für den Alltag der Ehrenamtlichen in Bennigsen bedeutet, dass das dortige Gerätehaus möglichst günstig gebaut wurde – und darüber, wie genau sich der 1,5-Millionen-Euro- Unterschied zum Neubau in Eldagsen bemerkbar macht.“
Lars Busse, seit fast 30 Jahren hauptamtlicher Berufsfeuerwehrmann in Hannover, stellt klar, dass es sich in dem NDZ- Artikel um seine eigene Meinung handelt, und er nicht die offizielle Meinung der Bennigser Feuerwehr vertritt.

In dem Zeitungsartikel heißt es weiter: Der Bau gehe an „Bedarf, Zukunftssicherheit und Zweckmäßigkeit“ vorbei. Auch auf die langfristig immer größer werdenden Feuerwehrfahrzeuge sei das Gebäude nicht eingestellt. Ebenfalls sei der Schulungsraum falsch dimensioniert worden.

Weitere Missstände beim Bennigser Feuerwehrgerätehaus finden sie in dem Bericht der Samstagsausgabe der Neuen Deister Zeitung.

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