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Eigener Bustarif für Springe?

Der Ringverkehr im Stadtteil Springe hat seine Tücken. Eine Frau aus dem Neubaugebiet Fahrenbrink/Hamannsbruch, die ungenannt bleiben möchte, hat sich an die Redaktion des Deister-Anzeigers gewandt. Sie kritisiert, dass sie, wenn sie mit dem Bus in die Innenstadt fährt, stets ein Einzelticket für 2,20 Euro kaufen muss. Sie würde gern das günstige Kurzstreckenticket für 1,30 Euro nehmen, dabei darf sie aber nicht mehr als fünf Haltestellen unterwegs sein. Dann aber wäre sie wegen des Ringverkehrs noch längst nicht im Zentrum.

Einem eigenen Bustarif für die Springer Kernstadt hat das Unternehmen RegioBus eine Absage erteilt. Eine Sonderregelung sei nicht möglich. Der SPD-Regionsabgeordnete Detlev Herzig aus Bennigsen sagt, er würde den Wunsch der Leserin gern erfüllen, verweist aber auf das Defizit von 170 Millionen Euro im Regionshaushalt. "Es ist schwierig eigens für die Springer Kernstadt eine Preisstufe einzuziehen.“ Das Ansinnen könnten dann auch Bewohner kleinerer Ortschaften ohne Geschäfte haben, die eine günstige Fahrkarte verlangen, um in den nächstgrößeren Stadtteil zum Einkaufen zu kommen.

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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Deister-Anzeiger | Erschienen am 29.07.2010
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Dierk Schmidt aus Barsinghausen | 29.07.2010 | 18:26  
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