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Media Receiver seit Oktober 17 auf dem Markt, doch die USB 3.0 Schnittstelle ist immer noch nicht nutzbar

Der Mediareceiver 401 ist rein äußerlich ein Klon seines Vorgängers mit den Endziffern 400. Erkennbar sind Weiterentwicklungen gerade mal an einem zweiten USB-Eingang für Mediadaten aus Speichersticks, doch gerade die beiden USB 3.0 Ports sind bis heute nicht nutzbar! Fotomontage: Wolfgang Decius

Mit dem Media Receiver 401 schickt die Deutsche Telekom ihr IPTV-Fernsehen Entertain ins UHD-Zeitalter. Mit der von der Telekom auf der IFA angekündigte Media Receiver Generation MR 401 und MR 201 erhalten EntertainTV Kunden seit Oktober letzten Jahres direkten Zugriff auf Netflix und die zahlreichen Dokumentationen, Filme und TV-Serien im Angebot des Streamingdienstes. Zudem sind die neuen Receiver UHD-fähig und liefern bis zu vierfach höhere Auflösung als Full HD. Änderungen zu den Vorgängermodellen gibt es aber nur „unter der Haube“. Zudem wurde rückseitig die Anordnung und Art der Anschlüsse geändert.

Das waren für mich Gründe genug, um auch in Springe davon zu profitieren. Der neue UHD-Receiver MR 401 ist im Endgeräte-Servicepaket ohne Aufpreis zur Vorgänger-Generation für monatlich 4,95 Euro erhältlich und dank einer Wechselfestplatte können die eigenen Aufnahmen vom Vorgängermodell MR400 problemlos übernommen werden.
Doch nicht nur ich, die gesamte Internet Community ist sauer: Die USB 3.0 Schnittstelle am MR 401 ist seit Monaten nicht nutzbar. Mehrfach bemängelten Nutzer des neuen Receivers in den Internet-Portalen aber auch bei der Telekom dieses Dilemma.
Ist das nicht "Vorspiegelung falscher Tatsachen" oder "Falsche Versprechungen" oder gar "Betrug am Kunden"? Ich finde es außerordentlich dreist, wenn auf der Seite 29 der Bedienungsanleitung von "... noch mehr Vielfalt" und " ... kann die meisten gängigen Inhalte …. erkennen und wiedergeben." die Rede ist. Das hier ist wirklich ganz übler Stil!
Kommt den Verantwortlichen der Telekom nicht mal der Gedanke, dass Kunden einige Zeit damit verschwenden, um aus ihren USB-Geräten über den Media Receiver etwas auf den Bildschirm zu bringen? Wahrscheinlich sind viele verunsichert wie ich auch und suchen den Fehler bei sich, was zu weiteren frustrierenden Fehlversuchen führt. Bis man schließlich mal im Internet recherchiert und fündig wird. Sind wir denn alle nur noch Beta-Tester für die Firmen?

Warum schreibt man nicht in der Bedienungsanleitung, dass diese Funktion eingerichtet, aber erst zu einem späteren Zeitpunkt möglicherweise in Betrieb genommen werden kann?
Die Antwort der Telekom kam prompt: „Es ist sicherlich nicht besonders glücklich, dass in der Bedienungsanleitung nicht auf den späteren Termin der Freigabe hingewiesen wird. Druckerzeugnisse haben eine längere Vorlaufzeit. Da kann es immer noch Änderungen am Produkt geben, die keinen Eingang mehr in das Gedruckte finden. Im Internet findet man bei einer Suche allerdings sehr schnell die entsprechenden Hinweise. Wohl dem, der das versteht! 

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Karl-Heinz Wulf aus Garbsen | 28.04.2018 | 18:19  
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