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Holtensen (Eld.) – Schildbürgerstreich oder ...

1. Info aus dem Dorfe.
Springe: Holtensen | 13.06.2017: ... die akkurate Verschwendung von Steuergeldern in unserem kleinen Dörfchen; seitens der Stadt Springe.

Hier in unserem Dorfe, Holtensen bei Eldagsen (Stadt Springe, Region Hannover) wurde eine Tempo-30 Zone eingerichtet. Sie betrifft alle örtlichen Straßen außer der Kreisstraße 205. Soweit - so gut.

Die Beschilderung hierzu wurde abgehend von der Kreisstraße an allen (gewidmeten) dörflichen Straßen aufgestellt. Um in diese Zone zu fahren, bedarf es also vorher der Nutzung des öffentlichen Verkehrsraums (Straßen).

Auch an zwei Feldwegen, die in diese Zone hineinführen, wurden diese Schilder aufgestellt. Diese sind der von Eldagsen kommende „Kirchweg“, am Friedhof Holtensen; sowie der „HAGUMA“-Weg, ebenfalls aus Eldagsen kommend. Die Feldwege sind jedoch nur für Mitglieder des Realverbands Holtensen zur Benutzung zugelassen; alle anderen Verkehrsteilnehmer dürfen diese nicht befahren. Sie sind somit Privatwege!!!

Also – wenn an diesen „Privateinfahrten“ (Feldwege) die Beschilderung gerechtfertigt wäre, dann müssten doch an allen privaten Grundstückseinfahrten im Dorfe die o.g. Beschilderung aufgestellt werden - oder?

Daher sieht es für mich nach einer akkuraten Steuergeldverschwendung aus; diese beiden Verkehrsschilder könnten gut im Nachbardorf Boitzum aufgestellt werden; um die rasanten (Traktoren) Kraftfahrzeuge bei deren Einfahrt, von Holtensen kommend, dezent auf eine akkurate „Dorfgeschwindigkeit“ hinzuweisen.

Eine sinnvolle Umsetzung sollte fast kostenneutral sein; und die Bürger im Boitzumer Unterdorf dürften sich dann an einer sichereren Verkehrslage erfreuen.
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Heike L. aus Springe | 14.06.2017 | 20:03  
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