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Wandertag der TSA im WSV Bennigsen

Springe: Bennigsen | Die Tanzsparte des WSV Bennigsen wandert in Wennigsen
Unter dem Motto „Spazierend Wennigsen kennenlernen“ veranstaltete die Tanzsparte im Spätsommer 2018 einen gemeinsamen Ausflug. 32 Teilnehmer trafen sich bei herrlichstem Ausflugswetter am Bahnhof in Wennigsen, um diesen schönen Ort zwischen dem Kloster und der oberen Mühle, dem heutigen Heimatmuseum unter der orts- und sachkundigen Führung unseres Sportwartes Ralf Hoppmann zu durchwandern.
Schon die Bahnstrecke nach Wennigsen ist interessant, da sie bereits 1872 in Betrieb genommen wurde, um die Deisterkohle nach Hannover zu transportieren.
Direkt am Bahnhof steht das Denkmal des legendären SPD-Vorsitzenden Kurt Schumacher. Bei der „Wennigser Konferenz“ organisierte er hier nach dem zweiten Weltkrieg den Wiederaufbau der SPD.
Weiter ging es zum Jünglingsbrunnen, der vor dem schönen Johanniterhaus steht.
Das vermutlich um das Jahr 1200 gegründete Kloster hatte im Laufe der Zeit eine wechselvolle Geschichte. Heute ist es ein evangelischer Frauenkonvent.
Weiter führte uns der Weg zum alten Zollhaus, wo ab 1892 ein Wegegeld erhoben wurde, um das Straßen- und Wegenetz auszubauen und zu erhalten.
Auf dem nahegelegenen Friedhof wurde das Grab des königlichen Försters Eduard Elten besucht, der bei einem Schusswechsel mit einem Wilderer 1835 erschossen wurde.
Ein weiterer Höhepunkt ist die Doppelhelix, die Spirale des Lebens. Auf der Spitze der Skulptur befindet sich die Poppenburger Rose, das Wennigser Logo. Durch die Drehung der Spirale werden bei Sonnenschein durch Reflektion Lichtblitze auf den Boden geworfen.
Direkt nebenan befindet sich die riesige Sonnenuhr von Erich Pollähne. Neben West-, Ost-, Nord- und Süduhr gibt es ein Kleinplanetarium mit vielen Informationen zur Astronomie. Hier lohnt es sich, mal an einer speziellen Führung teilzunehmen.
Am Ursulabrunnen vorbei ging es zu einem riesigen Sandstein, der früher ein Wegweiser für die Kohleabfuhr war. Direkt nebenan, vor dem neuen Amtsgericht, steht eine traumhaft schöne Blutbuche, die wir uns unbedingt ansehen mussten.
Ralf Hoppmann führte uns dann zum Waldkater, am Sportplatz entlang und wieder zurück in den Ort. Der Weg ging nun immer am Mühlbach entlang, vorbei an der oberen Mühle, dem heutigen Heimatmuseum, dann zum alten Spritzenhaus, welches heute ein Zentrum für Kunsthandwerk ist und schließlich bis zur unteren Mühle in der Nähe des Klosters.
Nach diesem sehr informativen Spaziergang waren alle Teilnehmer zufrieden und hungrig. Der Ausflug endete daher passend in einem südländischen Restaurant, wo wir uns stärkten und in gemütlicher Runde den Tag ausklingen ließen.
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