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Freibad Bennigsen: Purena drehte nicht den Hahn zu

„Freibad Bennigsen: Purena dreht den Hahn zu“, so titelte am 16. Mai die Neue Deister Zeitung in ihrer Überschrift über das Freibad Bennigsen. „Die Tanks seien leer: Weil über Nacht der Hahn im Freibad zugedreht werden muss, kann das Bad nicht, wie ursprünglich geplant, am kommenden Pfingstwochenende eröffnen", so zu lesen in der Neuen Deister Zeitung und im lokalen Anzeiger der HAZ.

Sehr zum Ärger von Martina Riemer von der Gemeinnützige Bäder-GmbH Bennigsen, die bei diesem schönen Wetter gerne das Freibad Bennigsen eröffnet hätte.

Der Artikel erweckte nicht nur bei einigen Lesern der Neuen Deister Zeitung, sondern auch bei Lesern der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung mit der Ausgabe des lokalen Deister-Anzeiger (Springe, Bad Münder) den Eindruck, dass der Wasserversorger Purena mit großen Engpässen in der Wasserversorgung zu kämpfen hätte.

Olaf Cassens, Leiter Netzgebiet West der Purena GmbH, traute seinen Augen nicht, als er den Artikel in der HAZ und der NDZ las. Er reagierte sofort und schrieb der Redaktion der NDZ nachfolgende Mail.

Cassens: “Der in der NDZ erschienene Artikel über das Freibad Bennigsen erweckt zu unserer Verwunderung den Eindruck, dass aufgrund der letzten sehr warmen Tage die Purena mit großen Engpässen in der Wasserversorgung zu kämpfen hätte. Dadurch sei es nicht möglich, Schwimmbecken und Haushalte gleichzeitig mit Wasser zu versorgen.
Dem ist aber nicht so. Natürlich haben wir im Bereich der Haushalte bedingt durch die Wärme und Trockenheit zur Zeit höhere Abnahmen. Das stellt aber für die Wasserversorgung kein Problem dar, denn die Versorgungsanlagen sind darauf hin ausgelegt.

Bei einer über viele Tage dauernden, ständig wesentlich höheren Abnahme, wie hier die Freibad Befüllung in Bennigsen, müssen wir unser Versorgungssystem daraufhin einstellen, was aber einer gewissen Vorlaufzeit bedarf. Diese hatten wir in diesem Fall leider nicht und so kam es zu den Unterbrechungen bei der Beckenbefüllung, da die öffentliche Wasserversorgung verständlicherweise Vorrang hat. Seit Anfang dieser Woche wird das Freibad aber mit voller Leistung rund um die Uhr mit knapp 10 m³/h befüllt.
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