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Speyerer Ruderer erfolgreichste Mannschaft bei Limburger Regatta

Gesamtsieg bei der Regatta Limburg für RG Speyer
Mit einem Großaufgebot an Sportlern war die Rudergesellschaft Speyer zur zweitägigen Kurzstreckenregatta nach Limburg gereist. Auf der Lahn ging es in allen Rennen über die 500-Meter-Sprintdistanz. Insgesamt 30 Ruderinnen und Ruderer aus Speyer stellten sich der starken Konkurrenz und bestritten insgesamt 55 Rennen.
Bei bis zum Ende der Regatta bestem Wetter, erst nach dem letzten Lauf setzte Regen ein, gewannen die sechs Jungen (Junioren C, bis 14 Jahre), die sieben Junioren (bis 18 Jahre), zwei Senioren B (bis 23 Jahre) und 14 Masters-Ruderer die phänomenale Anzahl von 34 Rennen, ergänzt wurde die tolle Ausbeute durch sechzehn zweite und fünf dritte Plätze. Dank der erfolgreichen Rennverläufe hieß der Gewinner des Pokals für den erfolgreichsten Verein der Limburger Regatta 2011 am Ende: RG Speyer. Unter großem Jubel, verbunden mit einem Dankeschön an den ausrichtenden Limburger Club für Wassersport für eine toll organisierte Regatta und dem Versprechen „2012 kommen wir wieder“, nahm den Pokal das gesamte Speyerer-Team entgegen.
Zur eindeutigen Regattakönigin wurde die vierzehnjährige Steuerfrau Katharina Kabs, die gleich neun von elf Rennen an den Steuerseilen erfolgreich beendete. „Soviel Erfahrung können junge Steuerleute selten sammeln und insbesondere einen Männer-Achter gerade steuernd zum Sieg zu führen ist eine super Leistung“, waren sich die Großbootbesatzungen einig. Einmal mehr erfolgreichster Aktiver war Peter Roland Gärtner der acht von acht Rennen siegreich beendete, gefolgt von Ralf Burkhardt und Harald Schwager mit je sieben Siegen. Martin und Ottmar Gärtner brachten es auf je sechs Siege. Ebenfalls in die Siegerlisten trugen sich ein: Lars Seibert , Andreas Kabs, Rainer Bohn, Ingo Janz, Marvin Degen (je 5 Siege), Gerhard Kayser, Janis Wagner, Elias Dreismickenbecker, Julia Hoffmann (je 4 Siege), Paul Schwager, Jens Klein, Tim Lauer, Wladislaw Schneider, Volker Klein, Peter Josy (je 3 Siege), Daniel Ronge, Michael von Stumberg (je 2 Siege) und David Kolassa, Christoph Gärtner, Louis Christoph Ebermann (je 1 Sieg), Ebenfalls am Start waren Tobias Gregor, der zum ersten Mal bei einer Regatta an den Start ging, und Elias Kolbenschlag.
Bei den Jungen (bis 14 Jahre) setzte einmal mehr Marvin Degen ein Ausrufezeichen. Er gewann sowohl seine beiden Rennen im Einer als auch im Doppelzweier mit Wladislaw Schneider sehr souverän mit großem Vorsprung. Noch Steigerungspotential durch konsequentes Training haben Tobias Gregor und Louis Ebermann, die im Jungen-Doppelzweier, beim ersten Regattastart auf Platz zwei und drei kamen. Großen Kampfgeist zeigte Christoph Gärtner bei seinen beiden zweiten Plätzen im Jungen-Einer. Nach einem zweiten Platz im Jungen-Doppelvierer am ersten Regattatag in der Besatzung Marvin Degen, Wladislaw Schneider, Christoph Gärtner und Louis Christoph Ebermann knapp hinter Limburg, aber deutlich vor Aschaffenburg, steuerte Janis Wagner das Quartett im zweiten Rennen zum ganz sicheren Sieg vor dem RC Hansa Dortmund.
Im Junioren-Einer B (15/16 Jahre) holte sich Elias Dreismickenbecker zwei hart erkämpfte Siege. „Leichtgewicht“ Janis Wagner machte den schweren Jungs das Leben schwer, kämpfte bis zur Zielglocke, kam aber leider zwei Mal nur um eine bzw. drei Zehntel Sekunden geschlagen als Zweiter ins Ziel. In seiner angestammten Klasse dem Leichtgewichts-Einer B brachte Janis Wagner viel Wasser zwischen sich und seine Widersacher und fuhr zwei klare Siege ein. Elias Kolbenschlag kam im Leichtgewichts-Einer B II auf die Plätze zwei und drei.
Keine Chance hatten die Gegner von Elias Dreismickenbecker und seinem Partner Philipp König von der Binger RG im Junioren B-Doppelzweier, klarer Sieg vor Frankfurt/Weilburg und Darmstadt. Am zweiten Tag siegte das Speyerer Duo Elias Dreismickenbecker und Janis Wagner ebenso deutlich.
Julia Hoffmann durfte sich im Juniorinnen-Einer A (17/18 Jahre) über zwei Siege, einen zweiten und einen dritten Platz freuen. Im Doppelzweier mit Selina Glaser von der Binger RG ruderte Julia Hoffmann einen klaren Sieg als auch, nur ganz knapp geschlagen, einen zweiten Platz heraus. Der erste Ausflug in die Offene Klasse bei den Frauen wird Julia Hoffmann sicher in guter Erinnerung bleiben. In der Renngemeinschaft RG Speyer/RV Ingelheim siegte sie im Frauen-Doppelzweier A I mit der Junioren-Weltmeisterin Stephanie Hang eindeutig.
Erstmals ging der Junioren-Doppelvierer A mit Tim Lauer, Jens Klein, Paul Schwager und Daniel Ronge an den Start. Für das Quartett war es der erste Test auf dem Weg zum Start bei den Deutschen Sprintmeisterschaften. Das erfreuliche Ergebnis: Zwei Siege, der erste völlig ungefährdet mit viel Wasser zwischen sich und dem Verfolger vom Weilburger RV und einem hart erarbeiteten Sieg knapp vor der RG Lahnstein. Je zwei zweite Plätze gab es für die Doppelzweier-Kombinationen Tim Lauer mit Jens Klein und Daniel Ronge mit Paul Schwager.
Ebenfalls auf dem Weg zur Deutschen Sprintmeisterschaft gut gerüstet, dieses Mal in Originalbesatzung, nachdem Florian Gärtner in Mühlheim krankheitsbedingt fehlen musste, zeigte sich der Männer-Doppelvierer ohne Steuermann. Lars Seibert, Andreas Kabs, Felix Gard und Florian Gärtner ruderten zwei niemals gefährdete Siege nach Hause. Die beiden Vierer taten sich dann zusammen und starteten im Männer-Vereinsachter A I, wobei Trainer Martin Gärtner Daniel Ronge ersetzte, der als Junior B nicht bei den Männern starten darf. Der technisch einwandfrei rudernde Speyerer-Achter mit Junioren und den drei Masters Lars Seibert, Andreas Kabs und Martin Gärtner an Bord machte die Überraschung perfekt und siegte klar vor dem Marburger RV und Limburg. Der zweite Lauf war an Spannung nicht zu überbieten, am Ende hatte die Giessener RG das glücklichere Ende für sich und den Luftkasten vor Speyer.
Bei den Masters ruderten Peter Roland Gärtner und Ralf Burkhardt in zwei ganz hart umkämpften Rennen Im Doppelzweier Masters C (Mindestdurchschnittsalter 43 Jahre) zwei knappe, viel bejubelte Siege, heraus. Gleich drei Mal setzten sich Ottmar Gärtner und Harald Schwager gemeinsam völlig ungefährdet durch, zwei Siege bei den Masters D (Mindestdurchschnittsalter 50 Jahre) und ein weiterer bei den Masters C lautete die Bilanz. Gerhard Kayser und Michael von Stumberg ruderten bei den Masters E (Mindestdurchschnittsalter 55 Jahre) auf Platz zwei, ebenso wie Ralf Burkhardt und David Kolassa in der Offenen Klasse. Gerhard Kayser und Harald Schwager wiederholten bei den Masters E ihren Sieg im Doppelzweier aus dem Vorjahr, damals der 3000. Sieg der Vereinsgeschichte, dieses Mal vor der Mainzer RG,.
Traditionell im Gig-Boot werden in Limburg die Doppelvierer-Rennen ausgefahren. Bei den Speyerer-Ruderern als „Betonklasse“ nicht gerade beliebt, da die Gig-Boote im Vergleich zu den schnittigen Rennbooten aufgrund der viel breiteren Bauform, eher technische Fehler verzeihen, andererseits einen viel höheren Krafteinsatz bedürfen. Doch die Befürchtungen waren völlig unbegründet, Steuerfrau Katharina Kabs führte ihre Crews ausnahmslos zu Siegen. In hart umkämpften, für die Zuschauer bis ins Ziel spannenden Rennen, siegten bei den Masters B (Mindestdurchschnittsalter 36 Jahre) einmal Peter Roland Gärtner, Rainer Bohn, Ingo Janz mit Ralf Burkhardt und einmal Peter Roland Gärtner, Rainer Bohn, Ingo Janz mit Harald Schwager. Bei den Masters E ruderten einmal Gerhard Kayser, Michael von Stumberg, Peter Josy und Ottmar Gärtner sowie ein weiteres Mal Gerhard Kayser, Volker Klein, Peter Josy und Martin Gärtner auf den ersten Platz.
Als uneinnehmbare Festung erwiesen sich auch die vier Speyerer-Masters-Achter. In 1:29,6 Minuten siegte der Masters B-Achter in der Besetzung Martin, Ottmar und Peter Roland Gärtner, Lars Seibert, Ingo Janz, Andreas Kabs, Rainer Bohn und Ralf Burkhardt vor Koblenz und Limburg. Auch am zweiten Tag kam keine Mannschaft am Speyerer Masters-B-Achter vorbei, Sieg Nummer zwei. Der Masters-C-Achter wollte es nicht spannend machen, so setzte sich die Crew Martin und Peter Roland Gärtner, Volker Klein, Ingo Janz, David Kolassa, Rainer Bohn, Ralf Burkhardt und Harald Schwager schnell vom Feld ab und siegte verdient. Für den Sieg des Masters-Achters C hatte Mundipharma (http://www.mundipharma.de) einen Regatta-Pokal ausgelobt, den das Speyerer Oktett bei der Ehrung jubelnd entgegennahm, die zweitplatzierten Limburger jubelten auf dem Podest gerne mit. Der „Oldie“-Achter Masters D wollte den jüngeren Mannschaften nicht nachstehen, dies gelang vortrefflich, den vierten Masters-Achter-Sieg schnappten sich Martin und Peter Roland Gärtner, Volker Klein, Peter Josy, Michael von Stumberg, Gerhard Kayser, Ralf Burkhardt und Harald Schwager.
Bei den nach Abschluss der Regatta geführten Gesprächen mit den Limburger Ausrichtern als auch aktiven Ruderern waren sich alle Beteiligten einig: „Die Flexibilität der Organisation braucht auf deutschen Regatten keinen Vergleich zu scheuen, problemlos wurde bei zeitlich notwendigen Rennverlegungen eine Lösung gesucht und gefunden.“ Die Speyerer brauchten aufgrund ihrer großen Anzahl an Achterrennen und nur einem verfügbarem Achter natürlich ausreichend Zeit um die nächste Mannschaft an den Start zu bringen.
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