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Sieg, Sonne und blauer Himmel bei der letzten Regatta des Jahres

Bei der 29. Regatta „Nikolaus-Vierer“ waren gleich sechs Gig-Doppelvierer der Rudergesellschaft Speyer am Start. Der Name ist Programm, immer zu Nikolaus geht diese Ruderregatta auf der Mainzer Wachsbleiche, einem Seitenarm des Rheins über die Bühne. Ein Muss ist die lustige Ruderkleidung: da rudern Nikoläuse, die im mit Tannenbaum geschmückten Ruderboot antreten gegen eine vier Weihnachtsengel oder Sträflinge, was auch immer das mit Nikolaus zu tun hat treten gegen Knecht Ruprecht und seine drei Ruten an. Kurz: nur wer nicht wenigstens eine Nikolausmütze aufhat gilt als Spielverderber.
Das Langstreckenrennen über 3.000 Meter, davon zunächst 2 Kilometer mit dem Strom und das letzte Streckendrittel gegen den Strom verlangte den Mannschaften im Gig-Boot einiges ab.
Im Mixed-Doppelvierer der Anfängerklasse steuerte Andrea Vogel ihr Team Martine Schraml, Cornelia Cerin, Ilona Hock und Jochen Seifert in 13:59 Minuten auf den guten fünften Platz im Zehn-Boote-Feld. Im Masters-Mixed Doppelvierer D (Mindestdurchschnittsalter 50 Jahre) benötigten Beate Wettling, Monika Wels, Ralf Mattil und Martin Gärtner und Steuermann Frank Durein 12:24 Minuten für die drei Kilometer und kamen auf den Silberrang. Die Masterinnen mit Birgit Dillmann, Franziska Küenzlen, Marion Peltzer-Lehr, Andrea Vogel und Steuermann Harald Schwager ruderten in der Altersklasse C (Mindestdurchschnittsalter 43 Jahre) in 14:26 Minuten zu Bronze. Der Männer C-Doppelvierer zeigte eine gute Leistung: Bastian Hoffmann, Markus Konieczny, Joachim Laibe, Klaus Wies und Steuerfrau Elke Guth waren bei ihrem siebten Platz 12:29 Minuten unterwegs. Der Männer D-Doppelvierer überruderte nach 12:02 Minuten die Ziellinie. An Bord beim fünften Platz waren Bernd Fleddermann, Martin Gärtner, Ralf Mattil, Harald Schwager und Steuermann Norbert Herbel. Gleichzeitig war dies das schnellste Speyerer Boot. Den Männer G-Doppelvierer mit Gerhard Kayser, Norbert Herbel, Reinhold Eppel und Klaus Disqué steuerte Frank Durein in 12:29 Minuten zum Sieg.
„Mit der Ausbeute von je einmal Gold, Silber und Bronze sind wir sehr zufrieden. Außerdem erzeugten wir als größte Truppe mit gleich sechs reinen Vereinsbooten in einheitlichem Outfit reichlich Aufsehen“, freuten sich die Speyerer Teilnehmer über Ergebnis und Spaß beim gemeinsamen Glühwein nach den Rennen.
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