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Kirchbootregatta der RG Speyer mit neuem Teilnehmer- und Besucherrekord

Originellstes Team - Finanzamt Speyer
Die 5. Speyerer Kirchboot-Regatta über die 200-Meter Strecke am Floßhafen beim Bootshaus der Rudergesellschaft lockte in diesem Jahr sage und schreibe 24 Teams in den Wettbewerb. Die Geschäftsführung der RGS mit Vorsitzendem Alfred Zimmermann, Verwaltungsvorsitzender Robert Gard und Sportvorsitzendem Andreas Kabs freute sich, deutlich mehr als 500 Zuschauer begrüßen zu können. Eindeutig im Zentrum der Veranstaltung stand wie in den Vorjahren erneut Spaß und Vergnügen für die jeweils 14-köpfigen Teams.
Um jedem Team die gleiche Chance und die gleiche Herausforderung zu geben hatte die Regattaleitung um Felix Gard und Paul Schwager das bewährte Reglement weiterentwickelt. Jedes Team bestritt zwei Läufe, je einen im „Salier“ dem Kirchboot der RGS und im „Wikinger“ dem Kirchboot der Karlsruher Ruderer mit wechselnden Gegnern. Beide Boote stellten unterschiedliche technische Her-ausforderungen an die Mannschaften. Die vier zeitschnellsten Boote, dabei wurden die Laufzeiten aus beiden Rennen addiert, zogen ins Halbfinale ein, um ruderten die beiden Finalteilnehmer aus. Das Steuern der „Rudernovizen“-Teams wurde von erfahrenen RGS-Ruderern übernommen.
In den 24 Vorläufen wurden bei bestem Rheinwasserstand, der eine deutlich breitere Bahnbreite ermöglichte, erstmals die Kräfte gemessen und Bootswart Frank Becker hatte im Vergleich zu den Vorjahren deutlich weniger Materialbruch zu beklagen. Regattakommentatorin Angelika Schwager begrüßte Teams, die zum ersten Mal teilnahmen und mittlerweile kirchbootregattaerfahrene Mannschaften.
Mit viel Elan, Motivation und Spaß vor allem aber Teamgeist wurden die Vorläufe absolviert und es gab viele Gewinner. Die meisten Mannschaften konnten mindes-tens einen Vorlaufsieg auf ihrem Konto verbuchen, die Laufzeiten gegenüber dem Vorjahr verbessern oder beim Erststart im zweiten Lauf schon zu einer deutlich ver-besserten Harmonie im Boot gefunden zu haben.
Für das Halbfinale qualifizierten sich das Polizeitteam „65 Oberwasser“ in 1:34,25 Minuten, die Tyco-Mannschaft in 1:36,54 Minuten, die Mixed-Mannschaft der Stadt-verwaltung in 1:36,74 Minuten und dir „Ruderbänker“ der Volksbank. Damit war kein Halbfinalist aus dem Vorjahr unter den letzten vier vertreten. Auf dem unglücklichen fünften Platz landete die mit der Parole „In einem Boot“ auf den eigens gedruckten T-shirts startende CDU, eine ganze zehntel Sekunde trennte die Mannschaft vom vierten Platz. In den Halbfinals gab es einerseits bessere technische Leistungen in allen Mannschaften, aber die einzelnen Neuruderer merkten auch von Lauf zu Lauf, dass die Läufe doch Kraft kosten. Im Finale trafen dann die „Ruderbänker“ auf die Ordnungshüter „65 Oberwasser“. Beide Teams konnten je einen Finallauf, auch hier wurden die Boote getauscht, für sich entscheiden. Die im ersten Finallauf von „65 Oberwasser“ erzielte absolute Spitzenzeit von 41:13 Sekunden reichte um den Gesamtsieg in 1:25,26 Minuten vor den Silbergewinnern der Volksbank in 1:29,18 davonzutragen.
Nach einem sportlich äußerst fairen Wettkampftag endete die 5. Speyerer Kirchboot-regatta mit der Siegerehrung durch den Ersten Vorsitzenden Alfred Zimmermann für die Teams und die Steuerleute. Die Auszeichnung des originellsten Teams 2012 war ob der erneut tollen Ideen schwierig, fiel aber eindeutig zugunsten der Mann-schaft des Finanzamtes aus. Die Stadtverwaltung freute sich nicht nur über die Halbfinalteilnahme und den vierten Platz in der Gesamtwertung, sondern auch über den Pokal für das beste Mixed-Team.
Der größte Dank geht an die RGS-Familie ohne den Einsatz der vielen ehrenamtli-chen Helfer hätte dieses Großereignis nicht hätte bewältigt werden können. Beson-derer Dank geht an Kirsten Lauer sowie Sabine und Robert Gard für die „Organisati-on an Land“ und an die Regattaleitung um Felix Gard mit seinen Rennruderkollegen, die stets den Überblick behielten. Viel Spaß hatten auch die Steuerleute, allesamt langjährig erfahrene Ruderer, mit dem Engagement und der Motivation ihrer Teams. Nicht vergessen sei auch Frank Becker, der sich um Bootsschäden kümmerte und so „Regattapausen“ zu vermeiden half.
An der 6. Auflage der Kirchboot-Regatta 2013 werden sicher erneut viele Mannschaften teilnehmen wollen. Wir sind schon heute gespannt.
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