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NRW-Stiftung verhilft Schriefersmühle zu neuer Nutzung

Bald mit neuer Mühlenkappe die "Schriefersmühle" an der B57 (Foto: Förderverein Schriefersmühle)

Zuschuss in Höhe von 120.000 Euro für den Förderverein Schriefersmühle e.V.

Einen Zuschuss in Höhe von 120.000 Euro stellt die Nordrhein-Westfälische-Stiftung dem Förderverein Schriefersmühle e.V. zur Verfügung. Mit dem Geld soll der Innenraum als Ausstellungsraum ausgebaut und die Mühlenkappe rekonstruiert werden. Das beschloss jetzt der Vorstand der NRW-Stiftung unter dem Vorsitz von Staatsminister a.D. Harry Kurt Voigtsberger.

Die Vereinsmitglieder möchten die Mühle künftig als kulturelle Begegnungsstätte nutzen und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Dazu wird in die Mühle eine Zwischendecke eingezogen, um Erdgeschoss und Obergeschoss als Versammlungs- und Ausstellungsraum nutzen zu können. Auch eine Heizungsanlage und neue Fenster und Türen wird es geben. Um das ursprüngliche Erscheinungsbild der Turmwindmühle wiederherzustellen, bekommt sie zudem eine neue Mühlenkappe.

Als Grund für ihre Förderung nannte die NRW-Stiftung den großen, bisher geleisteten Einsatz des Vereins für den Erhalt der Schriefersmühle. Die vierzig Vereinsmitglieder haben die Mühle mit Spendengeldern und viel Eigenleistung bereits grundlegend von innen und außen saniert.

Die Mühle wurde 1747 erbaut und ist eines der ältesten profanen Bauwerke in Mönchengladbach. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie stark beschädigt und brannte vollständig aus. Seit 1986 steht sie unter Denkmalschutz.
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