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Vorzeitig Meister: Altsenioren des MTV Rethmar steigen auf

Die Meistermannschaft: hinten v.l.n.r.: Ingo Meier, „Acha“ Hoenke, Walter Rademacher, Trainer „Kalle“ Göbel, Oliver Doschiri, Markus Hillreiner, Sejd Komoni, Andy Meyer, Andreas Ellermeier, Jörg Neubert, Rainer Ottomann, Dirk „Nicki“ Thomas, Lars Kummert vorne v.l.n.r.: Raimund Seifert, Thomas Halberkamp, Michael Regus, Uwe Kramer, Frank „Knolle“ Gründer (nicht auf dem Foto: Peter Riedinger, Peter Lieser).
Rethmar. Zwei Spieltage vor Saisonende ist die Ü40 des MTV Rethmar durch ein 3:1
gegen den direkten Verfolger Heesseler SV vorzeitig Meister der 2. Kreisklasse.
Am drittletzten Spieltag kam es in Rethmar zum Gipfeltreffen zwischen dem
Spitzenreiter vom MTV und dem zweitplatzierten Heesseler SV. Die Ausgangsituaton
war klar. Die Gäste aus Heessel hätten einen Sieg benötigt, um sich eine letzte
Chance auf den Meistertitel zu wahren, während die Rethmaraner sich vorzeitig
die Meisterschaft sichern wollten.
Vor fast 100 Zuschauern im Kanalstadion entwicklte sich ein packendes Duell mit
Chancenplus für den MTV. Dennoch ging es torlos in die Halbzeitpause. In der
zweiten Halbzeit dann die kalte Dusche für die Tabellenführer. Die erste
Großchance für Heessel verwandelte Özcan Demiray eiskalt zum 0:1. (42'). Kurz
darauf überschlugen sich die Ereignisse. Nach einem umstrittenen Foul im
Strafraum gab es Strafstoß für den MTV Rethmar, den Uwe Kramer sicher
verwandelte (48'). Nun lagen die Nerven der Gäste blank. Für ein rüdes Foul
sahen sie zurecht Rot. In Unterzahl hatten die Heesseler dem MTV nun nichts mehr
entgegenzusetzen. Nach starker Vorarbeit von Andy Meyer erzielte Michael Regus
den Führungstreffer zum 2:1 (53'). Den Schlusspunkt des intensiven Spiels setze
Sejd Komoni mit direkt verwandelten Freistoß zum Endstand (60').
Mit dem letztlich verdienten Sieg hat das Team von Trainer "Kalle" Göbel nun die
Meisterschaft und damit den direkten Wiederaufstieg in die 1. Kreisklasse
sicher.
Nach dem Schlusspfiff brachen in Rethmar alle Dämme. Fans und Spieler lagen sich
euphorisch in den Armen und verpassten dem Meistertrainer die obligatorische
Bierdusche. Die spontane Meisterfeier dauerte bis tief in die Nacht.
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