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Spiel des Jahres in Rethmar: Rethmar-Nord unterliegt nur knapp mit 2-3

Das Spiel des Jahres 2011 - Rethmar Nord in schwarz und Rethmar Süd in rot
 
Alles blickt gepannt nach vorn...
Sehnde: Kanalstadion | Spiel des Jahres in Rethmar: Rethmar-Nord unterliegt nur knapp mit 2-3

Am 15.07.2011 war es soweit: Das Spiel des Jahres stand auf dem Plan und ein ganzes Dorf war in Aufregung. Die Fußball-Teams aus dem Norden und dem Süden duellierten sich zum großen Showdown im Kanalstadion in Rethmar. Getrennt durch die Bundesstraße 65 wurden die Teams in „Nord“ und „Süd“ aufgeteilt und auf dem Feld trennte nur noch die Mittellinie beide Lager.

Michael Werner, der Coach der Nord-Mannschaft, hatte sich bei der Organisation wieder viel Mühe gegeben, um dieses einmalige Event zu realisieren.

Bei herrlichem Fußball-Wetter ging es dann los und die Süd-Mannschaft legte gewohnt forsch los. Die Mannen um Co-Organisator Stefan Crohn aus dem Norden hingegen ließen es verhalten angehen und waren auf Sicherheit bedacht, denn die Spiele in den letzten Jahren gingen stets für den Süden aus. Das „Geheimtraining“ des Nordens trug erste Früchte, denn die massiven Angriffsbemühungen wurden von den Verteidigern abgewehrt. Besonders im Mittelpunkt stand Ingo Meier, der mit seinen 65 Jahren hier so manchem jungen Dachs gezeigt hat was unter „Routine“ zu verstehen ist.

Der Abwehrriegel wurde natürlich auch geknackt, aber im „Nord-Kasten“ stand an diesem Abend kein geringerer als Marco Schulz, der mit seinen Paraden die Jungs aus dem Süden an den Rand der Verzweiflung brachte. Und so stand die „Null“ und aus einer kontrollierten Defensive heraus agierten die Jungs aus dem Norden und setzten ihrerseits Akzente. Die „Otto-Rehhagel-Gedächtnis-Taktik“ funktionierte. Nach einer halben Stunde fiel dann sogar das 1-0 für den Norden. Benjamin Dutscherer wurde auf der linken Seite gut in Szene gesetzt und dieser schoss ein Abwehr-Bein des Südens an, so dass Keeper Oberdiek im Kasten des Südens keine Chance hatte.

Das war auch der Halbzeitstand.

Etwas „neidisch“ blickten die Jungs des Nordens rüber zu den Jungs des Südens, denn mit ihrem fast 20-köpfigen Kader hatten sie das größere Einwechselkontingent. Aber nach einem Schluck aus der Wasserpulle ging es in die zweite Halbzeit.

Zunächst blieb alles beim Alten. Die Abwehr des Nordens stand sicher und vorne sorgten die Stürmer immer wieder für Gefahr im Strafraum. Und so war es dann auch keine Überraschung mehr, dass Andreas „Kalle“ Goebel das 2-0 für den Norden erzielte. Mit einem sehenswerten Schuss aus 18 Metern sorgte er für ein Raunen bei den Zuschauern und erntete deren großzügigen Applaus. Von den Mitspielern gab es ein Schulterklopfen und Anerkennung für ein Tor Marke „Tor des Monats“.

Das war jetzt aber genau der Startschuss für das Team aus dem Süden. Einen Zwei-Tore-Rückstand wollte man nicht hinnehmen und so wurden die ersten Elf wieder mobilisiert und dann legten sie so richtig los.

Die Beine des Nord-Teams wurden immer schwerer und so konnte die Süd-Mannschaft zunächst den Anschlusstreffer durch Friedo Schwuchow erzielen, später durch Thomas Halberkamp dann sogar ausgleichen (80.Min).

Kurz vor Ende des Spiels sorgte dann wieder Friedo Schwuchow für die Entscheidung:
Als alle mit einer Flanke rechneten, schob Schwuchow das Leder zur Überraschung der Abwehrreihe zum 2-3 ins kurze Eck. Der Jubel im Süden war groß, etwas konsterniert guckten die Spieler des Nordens in ihren schwarzen Trikots drein. Das Spiel war zu Ende, es hatte für den Norden wieder nicht gereicht. „Mit unserem Team aus vorwiegend Spielern jenseits der Alt-Herren-Grenze hätten wir besser nur 2 X 40 Minuten spielen sollen“ resümierte Michael Feder, der zusammen mit Volker Pohl und Ingo Meier den Abwehrriegel bildete.

Nach dem Spiel mischten sich dann die Teams und es gab bei isotonischen Durstlöschern noch so einiges zu Erzählen.

Organisator Michael Werner versprach für das nächste Jahr eine Neuauflage und vielleicht sogar noch ein bisschen mehr, aber mehr wollte er noch nicht verraten…

Für den Norden kickten:
Marco Schulz, Ingo Meier, Volker und Marco Pohl, Andreas und Tim Goebel, Roland Wolff, Jörg Lange, Ralf Schwarz, Stefan Crohn, Rainer Ottomann, Wilko Priebe, Reimund Seifert, Benjamin Dutscherer, Michael Feder, Karsten und Jason

Fotos: Peter Lieser (vielen Dank!)
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