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Informativer Rundgang durch den Kötterschen Park

Eine gute Portion Glück mit dem Wetter hatten die TeilnehmerInnen der diesjährigen Führung durch dieses Naturkleinod der Stadt Sehnde. Durchs frühlingshafte Unterholz ging es, mittenmang, über Äste und Baumstämme hinweg oder unter anderen hindurch, die über den genommenen Pfad hingen. Gebahnte Wege gibt es dort nicht, und das ist gut so, denn sonst würde das ganze Altholz und Totholz nicht liegen oder gar stehen bleiben können, was für vielfältiges Leben so wichtig ist. Die Begehung erfolgte also auf eigene Gefahr.
Besichtigt wurden die Obstwiese im Nordwesten, der Teich, die kleine Mauer und die vielen Höhlenbäume, das nachwachsende Jungholz sowie der Fledermausbunker, und andere Besonderheiten. Eine alte Kastanie z.B. mit vielen Höhlen vom Stammfuß hinauf bis zur Krone, und sie lebt noch, belaubt sich wieder, obwohl unten fast ausgehöhlt. Dazu gab es für die 20 Interessierten Informationen zu all den Lebewesen, die auf altes und totes Holz in unterschiedlichen Zersetzungsstadien angewiesen sind. Dies sind vor allem sechs auf der roten Liste stehende Fledermausarten, sowie Vögel, Pilze und Käfer. Und es gab natürlich auch Informationen zur Geschichte des Kötterschen Parks, der seit 1996 als geschützter Landschaftsbestandteil ausgewiesen und außer für genehmigte Führungen und ähnliche Ausnahmen nicht zugänglich ist.
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2 Kommentare
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Günther Eims aus Sehnde | 15.04.2012 | 14:14  
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Hannelore Schröder aus Sehnde | 15.04.2012 | 23:20  
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