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Nachwuchsabteilungen aus Müllingen-Wirringen mit Doppelsieg bei der Winterolympiade

Bei diesem Spiel war viel Fingerspitzengefühl gefragt
 
Insgesamt 27 Gruppen waren angetreten, soviele wie noch nie
 
Ohne Teamwork war es schwer die Spiele zu absolvieren

Größte Winterolympiade seit Beginn der Veranstaltung

Am Sonntag, den 26. Februar fand die diesjährige Winterolympiade für die Kinder- und Jugendfeuerwehren aus dem Stadtgebiet – ausgerichtet vom Vorjahressieger aus Sehnde – in den Turnhallen der KGS Sehnde an der Feldstraße statt. Gegen 12 Uhr fanden sich die insgesamt 27 Gruppen ein und kurz darauf wurde der Startschuss für die 20 Spiele gegeben.

Beim ersten Spiel wurde eine Slalomstrecke aufgebaut, welche anschließend von jedem einzelnen Teammitglied mit dem Bobbycar durchfahren werden, damit es für die Jugendlichen nicht so einfach ist, mussten diese das ganze rückwärts absolvieren. Das zweite Spiel forderte die Zielgenauigkeit der Spieler, denn hier sollten Dominosteine, welche in einer Reihe aufgestellt waren, mit kleinen zusammengefalteten Papierkugeln umgeworfen werden. Im dritten Spiel wurde viel Konzentration abgefordert, denn die Kinder und Jugendlichen sollten verschiedene Begriffe den richtigen Symbolen und Geräten zuordnen, dafür hatten sie insgesamt fünf Minuten Zeit. Beim vierten Spiel mussten die Teilnehmer mit sogenannten „Pedalos“, ein besonderes Fortbewegungsmittel, eine Strecke auf Zeit fahren. Das fünfte Spiel beinhaltete das Zusammensetzen eines Puzzles in maximal fünf Minuten. Unter dem Namen „Bottleflip“ war das sechste Spiel zu finden, bei dem eine mit etwas Wasser gefüllte Flasche geworfen werden und nach mindestens einer Drehung auf dem Flaschenboden zum Stehen kommen sollte, jeder Teilnehmer hatte dafür sechs Versuche. Auch beim siebten Spiel wurde die Zielgenauigkeit und die Absprache-Fähigkeit gefordert, denn hier war in der Mitte des Spielfeldes eine Turnmatte als Sichtschutz aufgestellt und dann sollten zwei Teilnehmer Tischtennisbälle über diesen Sichtschutz werfen und zwei Andere sollten diese mit Plastikbechern auf der anderen Seite auffangen, jeder Werfer hatte dafür zehn Versuche. Das achte Spiel begeisterte viel Kinder und Jugendliche: Schokokuss-Wettessen. Jeder hatte einen Schokokuss und musste diesen nacheinander aufessen, gestoppt wurde die Zeit die die gesamte Gruppe benötigte. „Make ´n Brake“ hieß das neunte Spiel und hier wurde die Gruppe wieder in zwei Teile aufgeteilt, während Einer eine auf einer Karte abgebildete Figur aus Holzklötzen erklären musste, sollte sein Gegenüber dieses nachbauen, selbstverständlich ohne das sie sich dabei sehen konnten. Beim zehnten Spiel wurde wieder die Konzentration der Spieler gefordert, in einer Schale waren 20 orangene und vier weiße Tischtennisbälle platziert, nun sollten durch Pusten die orangenen Bälle aus der Schale entfernt werden, pro Ball gab es einen Punkt. Hat man jedoch einen weißen Ball heraus gepustet gab es fünf Minuspunkte, pro Spieler gab es 30 Sekunden Zeit. Geschicklichkeit wurde dann beim elften Spiel abverlangt, hier bekam jeder Mitspieler einen Faden an dessen Ende ein Bleistift befestigt war und auf dem Boden stand eine leere Plastikflasche. Nun sollte der Stift mit Hilfe von Körperbewegungen in die Flasche balanciert werden. Beim zwölften Spiel sollte abermals die Geschicklichkeit der Kinder und Jugendlichen unter Beweis gestellt werden, denn hier war ein Tisch aufgestellt, an dessen Ende ein Brett mit verschiedenen Schlitzen angebracht war, Ziel war es nun einen Pokerchip so zu rollen, dass er durch einen dieser Schlitze fällt, jeder Spieler hatte zehn Versuche. Die Schnelligkeit der Spieler wurde im 13. Spiel abgerufen, hier sollte man durch einen Slalomparcours Sackhüpfen, allerdings waren die beiden Säcke zusammengenäht. An der 14. Station sollte ein Ball aus etwa fünf Metern Entfernung in einen Kasten geworfen werden, musste vorher allerdings die Hallenwand berühren, hier hatte jeder Spieler sechs Versuche. Beim 15. Spiel sollten die Teilnehmer innerhalb von fünf Minuten ein Kartenhaus aus Bierdeckeln bauen, je höher das Haus nach Ablauf der Zeit war, desto mehr Punkte gab es. Unter dem Namen „Reifen-Rückwärtsdrall“ war das nächste Spiel zu finden, dort sollte ein Hulahupreifen so gerollte werden, dass er wieder zur Startlinie zurückkommt. Je weiter der Reifen auf der „Hinreise“ gekommen ist, desto mehr Punkte gab es und jeder Spieler hatte fünf Versuche. Im 17. Spiel wurde das Feuerwehrwissen innerhalb eines Fragebogens abgefragt. Das darauffolgende Spiel war bei den meisten Kindern und Jugendlichen schon bekannt, hier sollte ein Tischtennisball durch einen C-Schlauch befördert werden, je schneller dies gelang, desto mehr Punkte konnten erreicht werden. Im vorletzten Spiel kam es dann nochmal auf die Geschicklichkeit der Mitspieler an, hier sollte Jeder eine Mutter der richtigen Schraube zuordnen und drauf drehen, jeder Spieler hatte dafür 45 Sekunden Zeit. Beim 20. Spiel wurde erneut die Schnelligkeit abgerufen, denn hier war ein Foto mit Kacheln bekleidet und durch einen Klick des Schiedsrichters öffnete sich eine Kachel. Nun galt es so schnell wie möglich zu erraten um was es sich auf dem Bild handelt, je weniger Kacheln freigegeben wurden, desto mehr Punkte konnte sich die Gruppe sichern. Zu diesen insgesamt 20 Spielen bekamen die Gruppen noch einen Fragebogen mit einigen Scherzfragen, für den sie die gesamt Winterolympiade Zeit hatten.

Gegen 18 Uhr konnten Stadtjugendfeuerwehrwart Carsten Ude und Stadtkinderfeuerwehrwartin Birgit Bettmann die Siegerehrung einläuten. Bevor die Platzierungen bekanntgegeben wurden, konnte Ude noch folgende Gäste begrüßen: Den Sehnder Ortsbrandmeister Sven Grabbe und seinen Stellvertreter Fabian Lehrke, den Sehnder Stadtbrandmeiser Jochen Köpfer ebenfalls mit seinem Stellvertreter Diethelm Huch und den Bürgermeister Carl-Jürgen Lehrke.
Carsten Ude bedankte sich herzlichst bei den Ausrichtern aus Sehnde und konnte begeistert anmerken, dass dies die größte Winterolympiade war, die es jemals im Stadtgebiet Sehnde gegeben hat.
Anschließend konnte dann die Siegerehrung beginnen. Wie auch in den Jahren zuvor wurden die Kinder- und Jugendfeuerwehren getrennt bewertet.

Bei den Kinderfeuerwehren gewann Müllingen-Wirringen 1 vor Rethmar und Sehnde 2. Die weiteren Plätze belegten Ilten 2, Bilm, Höver 1, Wassel, Müllingen-Wirringen 2, Sehnde 1, Ilten 1, Höver 2 und Haimar.

Auch bei den Jugendfeuerwehren konnte sich Müllingen-Wirringen 1 vor Sehnde 2 und Bolzum/Wehmingen 1 durchsetzen. Die weiteren Plätze wurden durch die Gruppen Rethmar 1, Höver 1, Ilten 1, Rethmar 2, Bilm 2, Bilm 1, Ilten 2, Sehnde 1, Höver 2, Bolzum/Wehmingen 2, Müllingen-Wirringen 2 und Haimar belegt.

Damit findet die nächste Winterolympiade regelgemäß (Sieger der Jugendfeuerwehren) in Müllingen-Wirringen statt.



Benedikt Nolle
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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