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Nico Kick erneut international erfolgreich

Der 2.-Platzierte in Zürich: Nico Kick
Seelze: Karate-Club Seelze |

Am letzten Wochenende fanden in Wallisellen bei Zürich/Schweiz die Swiss Karate Open statt. Nico Kick vom Karate-Club Seelze e.V. wurde vom Landestrainer Mark Haubold für diesen Wettkampf nominiert und vertrat diesmal die Farben des Karateverbandes Niedersachsen.

Nach dem Nico schon bei seinem ersten internationalen Einsatz 2012 in Slowenien eine Medaille erkämpfen konnte, hatte sich der 13-jährige auch für dieses Turnier einiges vorgenommen.
Nachdem am Samstag die älteren Landeskaderathleten schon einiges vorgelegt hatten, waren am Sonntag die Kinder und Schüler an der Reihe. Nico ging im Kumite (Freikampf) der Schüler (U14) in der Gewichtsklasse -50 kg an den Start.
Das Starterfeld war sehr stark und vor allem international besetzt. In der ersten Runde traf Nico auf den Österreicher Kilian Tangl. Trotz einiger Nervosität konnte sich Nico souverän mit 3:0 durchsetzen und erreichte Runde zwei.
Hier musste der junge Seelzer gegen den Italiener Matteo Lucchetta antreten. Mit einer überzeugenden Leistung blieb Nico auch in dieser Runde siegreich und schlug den Italiener deutlich mit 5:0.
Im Halbfinale wartete mit Jason Rohr ein Schweizer Lokalmatador. Selbstverständlich unterstützte die Halle den Schweizer Sportler, doch mit der Unterstützung seiner niedersächsischen Team-Kameraden und einem sehr engagierten Kampf bezwang Nico auch den Schweizer Kämpfer und erreichte so mit 2:1 das Finale.
Den Endkampf musste Nico schließlich gegen Rasmus Mortensen, einen international bereits sehr erfahrenen Kämpfer aus Dänemark, bestreiten. Es entwickelte sich ein spannendes Duell auf Augenhöhe. Am Ende der regulären Kampfzeit stand es unentschieden, so dass die Kampfrichter über den Sieger entscheiden mussten. Leider votierten die Kampfrichter mit 2:1 für den Dänen, so dass sich Nico mit der Silbermedaille zufrieden geben musste.
Trotz der Finalniederlage ist diese Silbermedaille ein toller Erfolg für den jungen Seelzer, besonders wenn man bedenkt, wie stark das Feld besetzt war. Nach Platz drei in Slowenien und nun Platz zwei in der Schweiz, bleibt abzuwarten, was Nico bei seinem nächsten internationalen Einsatz erkämpfen kann.
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