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Auf den Spuren verloren geglaubter Schätze

Seelze: Karate-Club Seelze | Am 15.09.2012 war es wieder soweit: 23 Kampfkünstler erweiterten ihren Horizont im Kyusho-Jitsu unter der Leitung von Silvio Korte (4. Dan Goju Ryu Karate, 2. Dan Kyusho- Jitsu) beim Dan-Vorbereitungslehrgang im Kayo Dojo in Hannover.
Von 11:00 Uhr bis 17:30 Uhr wurden die Inhalte der vorangegangenen drei Niveaus angesprochen und abgefragt. Im ersten Abschnitt des Lehrgangs wurden Fragen zur anstehenden Dan-Prüfung 2013 beantwortet. Man hat jetzt schon deutlich die Prüfungsängste der Teilnehmer gespürt, was aber gleichzeitig ihre Ernsthaftigkeit zeigte. Der Prüfungsablauf konnte dann durch ein paar Freiwillige veranschaulicht werden. Als erstes fragte S. Korte die verschiedenen Meridiane ab. Es sollten deren Anfangs- und Endpunkte, der Verlauf, die relevanten Punkte, die Polarität (Yin oder Yang), das Element (z.B. Feuer), die Lokalisierung, die Punktart (z.B. Schlagpunkt. oder Druckpunkt.) und die Schlagrichtung am Partner erklärt werden.
Die ersten Schüler rechneten bereits aus, wie viele Lernkarten sie sich bis zur Prüfung einverleiben müssten. Allein bei den vitalen Punkten kamen sie auf 600 Karten, geht man davon aus, dass jede Information eines Punktes auf eine Karte geschrieben wird. Dazu kommen noch etliche weitere Kyusho- Schwerpunkte wie z.B. die Alarmpunkte. Als Beispiel sei hier der Alarmpunkt Gallenblase 25 erwähnt. Wird er aus der richtigen Richtung getroffen, kann ein Nierenschaden verursacht werden.
Nach einer Pause bei bester Verköstigung von Kurt Steube, dem Dojo Leiter, ging es mit Partnerformen, so genannten Drills weiter. Diese selbst zu erarbeitenden Übungsformen sollen dazu dienen, die Kyusho- Techniken zu automatisieren. Hier war viel Unterstützung gefordert, da der Großteil der Schüler noch keine Drills kannten. Wie auch in den Lehrgängen zum 1. bis 3. Niveau unterstützten hier die Chefin der Kyusho Jitsu Organisation Bettina Lämmle und S. Kortes langjähriger Freund und Trainingspartner Jan Torborg die Übungen.
Im 3. und letzten Lehrgangsabschnitt wurden noch einmal die verschiedenen Reanimationstechniken durchgenommen. Nicht immer vom schlimmsten ausgehend bedeutet dies auch oft nur Energierückführung oder die Beseitigung von Schmerzen, die man dem Partner beim Training zugefügt hat. Abschließend kamen die K.O.- Techniken zur Sprache, durch die das Kyusho Jitsu seine Popularität erfahren hat. Am Ende blieben keine Fragen unbeantwortet und es steht der nahenden Dan- Prüfung nichts mehr im Wege. Bettina Lämmle betonte beim Abgrüßen die hohe Qualität aller 4 Lehrgänge durch die Leitung von S. Korte.
Allen Dan- Anwärtern an dieser Stelle: „ gutes Gelingen“! Und was nicht unerwähnt bleiben sollte: ein stilles Gedenken an den 2011 verstorbenen Gründer der Kyusho Jitsu Organisation Deutschland: Gebhard Lämmle.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Zeitung | Erschienen am 29.11.2012
1 Kommentar
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Ali Kocaman aus Donauwörth | 30.11.2012 | 20:28  
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