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Amazonas Park Kreta

Kreta (Griechenland): Amazonas Park Zoo | Auf allen Straßenschildern wird er als Zoo angekündigt. In Reiseführern ist er selten zu finden. Eine Webseite gibt es zwar, aber sie ist nicht erreichbar.
Was kann man also erwarten, wenn man sich trotzdem auf den Weg macht?
Zunächst einmal ist es eine Fahrt durch eine Landschaft, die zwar für die Insel Kreta recht nüchtern ist. Aber die Ausblicke über Teile der Insel sind grandios. Kurz vor dem Ziel fährt man an einer Müllkippe vorbei. Neben dem Gelände ist eine Ansammlung von Autos – wohl ein Autofriedhof.
Dann wieder eine Entscheidung – 10€ Eintritt lohnt sich das?
Wir beschließen, es nicht bei der Fahrt in die Berge zu belassen. Bezahlen den Eintritt. Wir bekommen einen handgeschriebenen Zettel mit der Bestätigung der Zahlung und dem Hinweis, wann Affen gefüttert werden.
Die einzigen Informationen, die wir im Vorfeld hatten: Hier landen Tiere, die vom Zoll lebend eingesammelt werden, weil sie nicht eingeführt werden dürfen.
Dann beginnt unser Weg den Berg hinauf. Der oberste Bereich kann nicht betreten werden. Hier ist die Aufzuchtstation für Tiere. Wir sehen aus der Ferne Papageien und Lemuren. Vor uns haben wir eine große Familie Ziegen, die viele dicke Bäuche haben. Jetzt schon ist festzustellen, dass die ganze Anlage mit vielen Pflanzen, mit blühenden Pflanzen sehr schön gestaltet ist. Wir finden eine große Flugvoliere mit Papageien vor. Auf unserem Weg gibt es dann weitere, zahlreiche, kleine Volieren mit den unterschiedlichsten Papageien, auch welchen, die wir noch in keinem Zoo gesehen haben. Da die Informationen leider spärlich sind, wissen wir nur, dass ein privater Verein dieses Gelände betreibt und sie auch schon Vögel wieder in ihrem Ursprungsland ausgewildert haben. Wir sehen auch einen putzigen , der in einem riesigen Gelände wohnt. Es werden auch Leguane und Schildkröten gehalten. Hier macht man sich wirklich Mühe um die Tiere. Die Fütterung erleben wir nicht mehr, weil unser Weg uns nun weiter führt.
Es hat sich gelohnt, den Weg durch die Berge zu machen. Und der Eintrittspreis ist sicher bei diesem Engagement gut angelegt.
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 13.05.2019 | 08:11  
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