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Seelze spielt Theater

Bis Mittwochabend gab es nur eine Idee, ein Konzept von Rainer Künnecke und Seelzer, die gern einmal Theater spielen wollten. Mit wenigen Übungen verstand es Dorit David daraus Obentrauts Zeitreise zu gestalten.

Eine große Gruppe SeelzerInnen hatte sich im Bürgerpark eingefunden und wusste nicht, was sich ereignen würde. Sie zogen mit Fackeln durch den Bürgerpark und plötzlich stießen sie auf Wäscherinnen, Kräuterfrauen, einen verliebten Bauern, der seine Liese suchte. Dabei blieb offen, ob er eigentlich seine Kuh Liese oder seine künftige Frau Liese suchte. Dann krähte der Hahn, der Hund bellte und man hörte Pferdegetrappel. Obentraut kam mit Gefolge. Daraus entspann sich dann die Geschichte Obentrauts. Auch das Publikum wurde Teil des Stückes und so zogen dann viele neue Söltner und noch mehr Gefolge durch die Gegend, sie wurden verpflichtet und später in die Pläne Obentrauts eingewiesen. Ein Gerangel um den Sold, der letzte Schmaus vor der Schlacht beendete das große Spektakel. Und so saß man am Lagerfeuer mit Stockbrot, Obentrautbier, Obentrautwein, genoss die Leckereien, die Pfadfinder vorbereitet hatten. Es erklang eine Gitarre und die Lagerfeuerstimmung war perfekt.

Überall wurde festgestellt: Das kann es doch nicht gewesen sein. Das müsste man jedes Jahr machen. Das sollte eine Obentraut-Theater-Gruppe werden.

Die Bilderserie ist noch nicht komplett. Schauen Sie in einer Woche rein. Dann gibt es mehr!
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