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Ravensburger Neuheiten bei den Letteraner Brettspielern

In der Tischmitte liegt die Aufgabenfolie, jeder hat sein Tableau vor sich liegen
 
Hier wird abgerechnet
Zu unserem Spieletag im März waren die Neuheiten des Verlages noch nicht lieferbar. Aus diesem Grunde gab es am letzten Spielabend einfach einen Ravensburger-Neuheiten-Spieleabend. So konnte sich die Gruppe ganz auf die neuen Spiele des Verlages konzentrieren und hatten die Chance so in aller Ruhe die Spiele kennenzulernen und ausgiebig zu testen.

Natürlich stürzte sich die ersten Runde gleich auf den größten Karton - Woodlands von Daniel Fehr. Davon hatten wir auch schon Gutes gelesen und waren sehr gespannt ob auch uns das Spiel gefällt. Es ist ein Legespiel, das kommt schon mal gut an. Alle spielen gemeinsam, auch das gefällt. Doch worum geht es?
Das Spiel enthält 4 unterschiedliche Szenarien mit den Themen Rotkäppchen, Robin Hood, die Artus Sage und Dracula. Rotkäppchen ist ein Einsteigerszenario, damit kann das Spielprinzip gut kennen gelernt werden, später ist es prima für Kinder ab 8 Jahren geeignet. 
Für jedes Thema gibt es vier bis fünf Folien mit verschiedenen Vorgaben und Aufgaben, die nacheinander abgearbeitet werden.
Jeder Spieler erhält 12 Wegeplättchen, die Vorderseite ist mit Wegen und Wald bedruckt, für die fortgeschrittenen Spieler noch mit Wasser und Dornenhecken. Diese müssen nun in der durch die Sanduhr vorgegebenen Zeit auf das jeweilige Spielertablau gelegt werden um die Aufgaben zu erfüllten. So muss z.B. das Rotkäppchen am Ende beim Wegweiser landen und möglichst viele Pilze einsammeln. Edelsteine liegen auch noch herum, die geben am Ende auch noch Punkte. Das alles geschieht unter Zeitdruck, da kann nicht lange getüftelt werden.
Ist die Sanduhr zweimal abgelaufen wird bei jedem Spieler das Tableau kontrolliert und die Punkte vergeben, bzw. Minuspunkte abgezogen. Dazu kann eine Ravensburger Companion App verwendet werden, das ist jedoch nicht unbedingt nötig, ein Blatt Papier tut es auch!

Das Spiel fordert räumliches Denken, das liegt nicht jedem. Auch der Zeitdruck ist nicht für jeden! Doch unsere Runde kam damit gut zurecht und hatte viel Spaß. Das Szenario Rotkäppchen wurde durchgespielt und man hat sich schon für den nächsten Spielabend die nächste Geschichte ausgesucht. Denn jetzt standen schon die nächsten Spieler parat, die das Spiel auch unbedingt testen wollten.

Wie gut, dass noch ein weiteres Spiel vorhanden war.
Das äußerst witzig gestaltete Black Jacky von Johannes Krenner ist ein Zockerspiel für 2 bis 6 Spieler. Wir haben es zu dritt gespielt, da hat es gut funktioniert, wir wollen es demnächst aber in einer größeren Runde ausprobieren.
Jeder Spieler übernimmt eine Rolle, z.B. Black Jacky oder Old Catterhand und bekommt 3 Leben in Form einer Herzkarte. Anschließend werden an jeden zwei Spielkarten verteilt, die unterschiedliche Mäuse mit den Kartenwerten von 1 bis 8 Punkten enthalten. Jede Karte ist so oft im Spiel wie ihr Wert ist, also die 8 ist 8 Mal vorhanden. Man muss eigentlich nur Karten sammeln und die Werte zusammen zählen. Am Ende der Runde darf die 21 nicht überschritten werden. Wem dies passiert verliert ein Leben. Kommt dies nicht vor verliert der Spieler mit der kleinsten Kartenhand ein Leben.
Jeder Spieler darf vor seinem Zug tricksen, also den Text der ausgespielten Karte anwenden. So kann man dem Gegner eine +1 Karte aufdrücken oder das Spiel sofort beenden, aber auch noch einmal nachziehen - es sind 8 verschiedene Tricks möglich.
Dann erst muss gespielt werden - eine Karte tauschen oder nachziehen oder klopfen. Damit löst man das Spielende aus, die anderen Spieler kommen noch einmal an die Reihe, dann wird abgerechnet.
Wir hatten richtig viel Spaß. Es ist nicht vorhersehbar, ein erwarteter Sieg kann ganz schnell noch in eine Niederlage gewandelt werden. Das schöne Material motiviert auch zum Spielen. Ein herrliches Absackerspiel oder auch zum Einstieg in den Spielabend. Sehr schön, dass es auch mit 6 Spielern funktioniert, da fehlen uns oft lustige Spiele.

Das dritte Spiel von Leo Colovini ist auch in einer kleinen Verpackung und enthält nur Karten. Auch dies ist mit bis zu 6 Spielern spielbar. Es wurde bei uns zu 6. und zu 3. gespielt und kam in beiden Runden sehr gut an.
Jeder Spieler sucht sich aus seinen Handkarten 2 Karten aus, die seiner Meinung nach am besten zusammen passen. Es gibt Personen, Gegenstände und Tiere. Ja, was hat ein Gullydeckel mit einer Person gemeinsam? Es ist alles erlaubt, man sollte es nur begründen können, z.B. die Frisur oder das Grinsen oder die Farbe oder ....! Schon das Wählen eines solchen Paares macht einfach nur Spaß. 
Eine Karte dieses Paares wird vor sich abgelegt, die andere Karte wird verdeckt in die Mitte gelegt, Dazu kommen noch je nach Spieleranzahl 2 bis 3 Karten vom Vorrat dazu. Diese werden gemischt und dann aufgedeckt. Nun müssen die Paare erraten werden. Der 1. Spieler beginnt und gibt seinen Tipp ab. Ist er falsch, passiert nichts und die anderen Spieler haben eine weitere Information, ist er richtig gibt es Punkte.
Hat man anfangs noch Schwierigkeiten ein Paar zu finden, gelingt dies in den nächsten Runden immer besser. Auch das Raten macht Spaß.
Ein sehr schönes Partyspiel, das sicher noch oft auf unsere Tische kommen wird.

Uns haben die Neuheiten begeistert - ein herzliches Dankeschön an den Verlag. Es ist schön, dass wir die Spiele der Gruppe vorstellen konnten. Wer am Freitag nicht dabei sein konnte, kann auch an den nächsten Abenden die Spiele spielen, sie befinden sich nun in unserem Schrank. Wem die Spiele so gut gefallen haben, dass er sich die nun gerne in seinen eigenen Schrank stellen möchte, kann diese über unseren Kooperationspartnern Volker Schäfer von Allerlei Spielerei in der Calenberger Esplanade bestellen. 

Wir spielen jeden 1. und 3. Freitag im Monat im Kursana Domizil in Letter, Gäste sind immer willkommen!
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