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Hier stimmte alles!

Seelze: St.Barbara-Kirche | Tangomusik kann man an vielen Orten hören. Tangomusik bieten viele Gruppen.
Dieses Duo ist anders! Das

Duo Gitarre-Bandoneón

Ob es daran liegt, wie sie sich gefunden haben?
Ob es daran liegt, welche Bedeutung ihre Instrumente für sie haben?
Leandro A. Riva stammt aus der drittgrößten Stadt Argentiniens – Rosario mit nahezu einer Million Einwohnern. Schon als Kind war das Gitarrenspiel seine Berufung, der er dann mit einer fundierten Ausbildung folgte. Leandro A. Riva lebt seit einigen Jahren in Deutschland und lebt für das Gitarrenspiel.
Rocco Boness hat sich vor vielen Jahren dem Bandoneon verschrieben, restauriert diese Instrumente und spielt sein Bandoneon, als wäre dieses Spiel im angeboren. Rocco Boness war in einige alte Tango-Stücke aus Argentinen verliebt, aber er wollte, dass diese seinem Instrument und seinen Vorstellungen angepasst werden. Dazu fand er einen Musiker in Argentinen – genau in Rosario. Die Noten blieben viele Jahre liegen. Es fand sich nicht der Musiker, der das Gefühl für eine Gitarre mitbrachte, das in seinen Augen nötig war. Im Internet fand er durch Zufall Leandro A. Riva. Dieser hat in seiner Heimatstadt seit vielen Jahren einen guten Freund….. Man kann ahnen, wer das ist. Genau: Dieser Freund hatte Rocco Boness die Musik neu arrangiert. So klein ist die Welt!
Diese Noten setzen Rocco Boness und Leandro A. Riva nun in Musik um. Und sie tun das in einer Weise, dass man das Gefühl hat: So, ja, genau so muss Tango-Musik klingen. So sind Mensch, Instrument und Raum eine Einheit.
Sie spielen nicht die „einfachsten“ Stücke. Sie fordern die Zuhörer und sie nehmen sie gefangen. Sie vermitteln musikalisch alle Emutionen - eben Tango argentino. So begann es mit Volver von Gardel und die „Milonga del Sentimiento“ von Dadino durfte natürlich auch nicht fehlen. Calambre von Piazolla war ebenso dabei wie Zamba del Carnaval von Leguizamon. Und vieles mehr.
Und dann war wie im Flug das Konzert zu Ende. Nur eine Zugabe gab es für die vielen Zuhörer des Konzertes – bleibt nur die Hoffnung auf ein schnelles Wiedersehen – Wiederhören, denn die Geschichten von Rocco Boness dazwischen und die Erklärungen zu seinem Instrument würzten den Abend. Und dann war da noch Petar Antic – der Gibtarrenbauer. Er hatte das neue Instrument von Leandro A. Riva gebaut, war extra aus Cuxhagen zum Konzert gekommen und urteilte: So eine Atmosphäre habe ich noch nicht erlebt: die Wärme dieser Kirche, der Funke, der auf die Zuhörer hinüber springt, diese Musiker – schade, dass Harenberg nicht um die Ecke liegt…
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