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Gelesen – Das Wüten der ganzen Welt

Maarten ´t Hart hat hier einen Roman geschrieben, der als roten Faden eigentlich einen Krimi beinhaltet – nur löst ihn kein Kommissar oder die Polizei.
Der Autor schildert ein Erlebnis eines Jungen, das sein Leben nachhaltig prägen wird. Ein Knall, den dieser Junge zunächst für einen in schöner Gleichmäßigkeit von seinem Vater veranstalteten Scherz hält, entpuppt sich als ein Mord. Im Laufe seines Lebens ist er zunächst aktiv an der Lösung dieses Rätsels tätig, später fallen ihm die Mosaiksteine zu, bis er mehr oder weniger zufällig die Lösung findet, die er irgendwie schon immer geahnt hat.
Die Handlung wird geprägt durch die Liebe zur Musik, die offensichtlich der Autor in das Buch hinein trägt. Sie wird aber auch begleitet durch die Geschehnisse der Nachkriegszeit in den Niederlanden.
Ein überaus lesenswertes Buch für Musikliebhaber, für Leser verwinkelter Geschichten.
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1 Kommentar
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Sabine Presnitz aus Schwabmünchen | 05.10.2012 | 20:43  
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