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Fröhliche Kinder

Kinder entlang des Mekong sind fröhliche Kinder. Sie winken Fremden in fast allen Lebenslagen zu. Sie haben ein anderes Leben als Kinder in Europa. Es gibt für sie ein Schulangebot. Es ist reinhaltig. Sie sind auch sehr disziplinierte SchülerInnen. Und in vielen Fällen tragen sie auch Schulkleidung. Schon früh werden sie in die Aufgaben der Eltern eingebunden, wenn diese Bauern weit weg von dem nächsten, größeren Ort sind oder mit ihren Eltern auf dem Fluss nicht nur leben sondern auch wohnen. Sie spielen mit einfachstem, oft von der Natur gegebenem Spielzeug. Sie betrachten die Arbeit ihrer Eltern aber auch schon von kurzen Beinen an als Teil ihres Alltags. So sieht man schon Kinder große Boote allein verantwortlich fahren. Sie freuen sich, wenn sie Glaskugeln haben, mit denen sie ihre Geschicklichkeit messen können. Aber es gibt natürlich auch – wie in Phnom Penh gesehen – Kinder reicher Eltern, die mit einem ausgewachsenen Elektroauto die Promenade entlang düsen. Einen glücklicheren Eindruck haben sie nicht gemacht. Im Gegensatz zu vielen Kindern auf den Schiffen oder in den Dörfern haben sie nicht schon begrüßend auf uns zu gewinkt. Das Leben hat eben auch hier zwei Seiten.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Zeitung | Erschienen am 11.02.2011
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4 Kommentare
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L. G. aus Wertingen | 10.02.2011 | 10:34  
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Evelyn Werner aus Seelze | 10.02.2011 | 11:44  
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Andreas Schulze aus Seelze | 13.02.2011 | 11:05  
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