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Der Wettergott muss Rock-Fan sein!

Peppermint Petty hat das Publikm im Griff

Hunderte Fans feiern Peppermint Petty beim „Rock am Stadion“

Die Sonne brannte, über den Stadionvorplatz zogen Bratwurstdüfte, die Getränkestände waren dicht umdrängt und Peppermint Petty heizte den begeisterten Fans zusätzlich ein: Vier Stunden Rock und Pop vom Feinsten. Am 22. Juni feierte „Rock am Stadion“ eine schweißtreibende Premiere. Der Karate-Club Seelze, die SG Letter 05 und die Schützengesellschaft Letter ließen es als Organisatoren ordentlich krachen.

Partystimmung von „Wahnsinn“ bis „Rocking all over the world“

„Well, sometimes I go out by myself“ röhrt Sängerin Selina ins Mikrofon. Doch anders als im Amy-Winehouse-Klassiker „Valerie“ ging Sie an diesen Abend nicht allein aus: Schon vor Beginn um 18.00 Uhr trafen sich gut 200 Fans am Platz vor dem Leinestadion in Letter. Auch der Wetter-Gott muss ein Rockfan sein: Die Sonne strahlte mit den Besuchern um die Wette.

Seit Jahren groovt Peppermint Petty durch Niedersachsen, Party ist Programm. Für das Plus an Stimmung serviert das Sextett sowohl Klassiker wie „Rocking all over the World“ von Status Quo als auch Hits von Kings of Leon. Die textfesten Fans auf den Bierzelttischen waren stimmstark dabei. Um die Stimmung weiter anzuheizen, schreckte die Band auch vor Mitgröhl-Klassikern wie Wolfgang Petris „Wahnsinn“ nicht zurück. Alles im satten Peppermint-Petty-Sound. Hölle, Hölle!

Letter rockt: Karate-Club Seelze, SG Letter 05 und Schützengesellschaft sorgen für neuen Schwung

Neues Konzept, neuer Schwung für Letter: „Rock am Stadion“ ist Nachfolger des Jazz-Frühschoppens, den der Karate-Club Seelze, die SG Letter und die Schützengesellschaft 19 Jahre lang ausrichteten. Allerdings waren in den letzten Jahren laut Dana Tews vom Karate-Club die Vereinsmitglieder manchmal nahezu unter sich. Mit „Rock am Stadion“ sprachen sie jetzt ein breiteres Publikum an. Nicht nur die Musik passte.

Der Karate-Club servierte Deftiges vom Grill an, die Schützen boten Cocktails und Brezeln und die Sportgemeinschaft zapfte am Getränkewagen bis zum letzten Biertropfen. Es war ein heißer Tag!
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