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Schiff sinkt im Kanal-Gümmer

Da staunten die drei polnischen Binnenschiffer eines Schubverbandes nicht schlecht, als sie am frühen Morgen aus dem Bullauge des Schiffes schauten. Der vordere, mit 1270 Tonnen Sand beladene 69 Meter lange und 9 Meter breite Schubleichter war auf den Grund des Kanals gesunken.Um 8:50 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren aus Gümmer und Dedensen, sowie der ABC-Zug der Ortsfeuerwehr Seelze alarmiert.Zudem wurde die Tauchergruppe der Stadtfeuerwehr Seelze zur Sicherung der Einsatzkräfte nachgefordert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde festgestellt, dass Dieselkraftstoff aus dem versunkenen Schiffskörper an die Wasseroberfläche sprudelte. Zur Sicherheit vor weiterem Auslaufen wurde zunächst eine leichte Ölsperre um den Havaristen gezogen, die später mit einer festen Ölsperre gesichert wurde. Das Wasser-und Schiffahrtsamt sicherte die Einsatzstelle. Die Wasserschutzpolizei hat die Ursachenermittlung aufgenommen.Insgesamt waren 49 Einsatzkräfte vor Ort. Der Einsatz war nach drei Stunden beendet. Weitere Einsätze sind in den nächsten Tagen die Überprüfung der Ölsperre bis das Schiff geborgen wurde. Pünktlich zu Ostern gibt es bei den Besitzern wieder ein Lächeln im Gesicht. Am Samstag (nach 8 Tagen) gelang es nach ersten Bergungsmaßnahmen den Leichter an die Oberfläche zu bringen.
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2 Kommentare
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Karl-Heinz Hengstmann aus Seelze | 09.04.2012 | 09:34  
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Der Brandmeister aus Seelze | 26.11.2012 | 14:14  
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