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EU-Kosmetikverordnung: Markus Ferber macht den Praxistest in einem Familienunternehmen

Memmingen – Der schwäbische Europaabgeordnete, Markus Ferber, besuchte anlässlich der im Juli in Kraft tretenden neuen EU-Kosmetikverordnung das Familienunternehmen Frische Kosmetik Anni Gratzl in Memmingen. Er informierte sich vor Ort über mögliche Auswirkungen der neuen EU-Regeln auf ein kleines Unternehmen und durfte in der Produktion mithelfen eine Handcreme abzufüllen und zu verpacken.

Die neue Verordnung stellt die Hersteller vor große Herausforderungen hinsichtlich Kennzeichnung, Sicherheitsbewertung und Notifizierung. „Sicherheit für die Konsumenten ist oberstes Gebot, aber die Regeln müssen verhältnismäßig sein“, so Ferber. „Die Anforderungen dürfen nicht zu überzogen sein, so dass kleine Unternehmen den Bürokratieaufwand kaum mehr bewältigen können“, so der schwäbische Europaabgeordnete. Denn die bereits bislang gültige Kosmetikrichtlinie sieht für die verantwortlichen Personen die Bereithaltung eines Sicherheitsberichts vor. „Kleine Familienunternehmen haben nicht die Ressourcen, wie große Kosmetikimperien“, betonte Ferber und versprach, sich direkt bei Gesundheitskommissar, Tonio Borg, für Nachbesserungen einzusetzen.

Nach dem ausführlichen Gespräch, in dem Peter Gratzl die Herausforderungen der neuen Verordnung auch in finanzieller Hinsicht deutlich machte, durfte Markus Ferber die Produktion besichtigen. Unter Beachtung strenger Hygienevorschriften durfte er gleich mit anpacken und mithelfen die „St. Josef Handcreme“ abzufüllen und zu verpacken. Ferber zeigte sich sehr beeindruckt von dem jahrzehntelangen Engagement des Familienunternehmens, das ausschließlich besonders hochwertigen Inhaltsstoffe, beste pflanzliche Öle und besonders wertvolle Extrakte für seine Produkte verwendet.
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