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Weitere Blühstreifen für Insekten in Königsbrunn, Landschaftspflegeverband absolviert neue Runde des Ökoprojekts „Farbe ins Einheitsgrün“

Betriebshofchefin Stephanie Detke mit Mitarbeiter Günter Frisch (l.) und LPV-Geschäftsführer Werner Burkhart (r.) bei der Aufstellung der Projekt-Infotafel (Foto: Wolfgang Staible)
Vor drei Jahren startete der Landschaftspflegeverband Landkreis Augsburg e.V. das Projekt „Farbe ins Einheitsgrün - Blühstreifen auf Kommunalen Grünflächen“ mit dem Ziel, nicht nur bunte Blütenpracht in monotone Vielschnittrasen zu bringen, sondern diese auch ökologisch aufzuwerten – sprich für heimische Insekten nutzbar zu machen. Zielobjekte sind innerörtliche Grünflächen wie Parkrasen, die bisher einfach nur kurzgehalten wurden. Hauptpartner des Landschaftspflegeverbands sind Gemeinden, Märkte und Städte sowie deren Bauhöfe.

Wie LPV-Geschäftsführer Werner Burkhart jetzt bei einem Ortstermin in Königbrunn informierte, wurden seit 2016 rd. 50 Blühflächen in 15 Gemeinden angelegt. Im Zuge der Umsetzungsrunde 2019, die sich gerade in der Vorbereitungsphase befindet, sollen weitere 40 entstehen. Sehr erfreulich sei, dass jetzt auch der Landkreis mit diverse Schulen teilnimmt. Von Anfang an dabei war der Betriebshof der Stadt Königsbrunn. Hier entstanden Blühflächen an der Wertach-, Römer- und Richthofenstraße. Heuer sollen weitere vier Flächen kommen.

Stephanie Detke, Leiterin des städtischen Betriebshofes sieht die Ökologisierung der städtischen Grünflächen als wichtige Zukunftsaufgabe. Geplant sei ein größeres Maßnahmenpaket, das Sukzessive umgesetzt werden soll. Das LPV-Projekt sei ein wichtiger Bestandteil: Saatgut, Beratung und Info-Tafeln kommen vom Landschaftspflegeverband, die Flächenvorbereitung und Folgepflege übernimmt der Betriebshof. Das funktioniert super!
Der Verband setzt klar auf heimische Wiesenblumen und Gräser, die bei richtiger Pflege nachhaltige Bestände bilden. Es gehe dabei nur randlich darum, „Hingucker“ zu schaffen, so Burkhart. Vielmehr sollen ökologische Aufwertungen stattfinden, die dann Vorbildfunktion haben; so seien viele Privatgärten heutzutage oft nur noch „ökologische Wüsten“.
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