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Zur Glaubensweitergabe aufgerufen

Monsignore Josef Hosp rief beim Männertag in Schwabmünchen zur Glaubensweitergabe auf.
Schwabmünchen. Josef Hosp, bis 2004 Augsburger Kolping-Diözesanpräses, hat als Referent beim Männertag in Schwabmünchen zur Weitergabe des Glaubens im Alltag aufgerufen.
„Der Glaube lässt sich nicht wie ein Sonntagsgewand ausziehen“, betonte der Monsignore bei der Traditionsveranstaltung zu Beginn der Fastenzeit im Pfarrzentrum St. Michael. Die Kirche sei aufgefordert, die Botschaft Jesu zeitgemäß zu verkünden: „Wir müssen auf die Menschen zugehen“, so Hosp in seinem rund einstündigen Vortag. Das gelte nicht nur für die Priester, sondern sei auch Auftrag für die Laien. Dies beginne schon bei Segnen der eigenen Kinder.
Hosp räumte in der anschließenden Diskussion vor rund 60 Zuhörern ein, dass der Umgang der Kirche mit wiederverheiratet Geschiedenen hinterfragt werden müsse: „Das Wort Gottes muss hier vor dem Kirchenrecht kommen“. Dem von Anton Hämmerle organisierten Einkehrtag ging ein Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche voraus, der von der Liedertafel musikalisch gestaltet wurde.
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