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Buchplauderei über meine im Mai 2017 gelesenen Bücher

Ein Leben ohne Bücher ist wie eine Kindheit ohne Märchen, ist wie eine Jugend ohne Liebe, ist wie ein Alter ohne Frieden, diesen wahren Gedanken verfasste der deutsche Germanist Carl Peter Fröhling.


Eine meiner ersten Kindheits-Leseerlebnisse waren Bücher von Erich Kästner.
Wobei mein absolutes Lieblingsbuch „Das doppelte Lottchen“ war!

In einem Ferienlager treffen zwei kleine Mädchen aufeinander, die sich zum Verwechseln ähnlich sehen: Die freche Luisie aus Wien und das artige Lottchen aus München.
Nach ersten erschrockenen Zusammenstößen stellen die Kinder fest, dass sie Geschwister sind: Beide wurden am selben Tag in Linz geboren. Luise hat nur noch den Papa, Lotte die Mutter …
Die Geschichte der Zwillinge berührt einen jedes Mal aufs Neue.
Jede Handlung wird so detailreich und liebevoll geschildert, dass man das Buch nicht nur einmal zur Hand nimmt und es auch als Erwachsener gerne "neu entdeckt".
Denn Erich Kästner ist für Jung und Alt immer wieder lesenswert!

Lesenswert ist auch der zweite Teil der Augsburg-Krimi-Reihe „Ringlein, Ringlein“ von Katrin Jacob.
Die Geschichte dreht sich um eine mysteriöse Einbruchserie bei Augsburger Juwelieren. Viele der Opfer geben allerdings nicht zu, dass etwas gestohlen wurde. Das macht den Fall mysteriös und den Ermittlern die Arbeit nicht gerade leichter. Schließlich findet die freie Journalistin Charlotte Schwab den entscheidenden Hinweis und steckt damit mitten in einem brenzligen Kriminalfall.
„Ringlein, Ringlein“ ist ein leichter und gut recherchierter Krimi für Zwischendurch, der den Leser sogar hin und wieder zum Lächeln bringt.

Bleiben wir in Augsburg und gehen von leichter Lektüre zu einem literarischen Porträt der Stadt über.
Die Stadt Augsburg ernannte den Dramaturg und Schriftsteller Wolfgang Kunz 1990 zum ersten Literaturbeauftragten der Stadt, eine Stelle, die er bis 1992 innehatte und in der er das literarische Leben in Augsburg durch Lesungen und literarische Projekte förderte.
Von ihm stammt ein literarisches Denkmal für Augsburg, 1993 erschien die Anthologie „Morgen Augsburg“. In ihr ließ der Autor Dichter der Vergangenheit in Form von Erzählungen, Reiseberichten, Gedichten, Essays, Tagebuchnotizen … zu Wort kommen.

Er wollte die Anthologie – so ist im Vorwort zu lesen – als seine persönliche Liebeserklärung an die Stadt verstanden wissen.


Meine Liebeserklärung an Bücher im Allgemeinen lautet:

Gold hat einen bestimmten Preis, Bücher sind mehr wert als Gold.
(Chinesisches Sprichwort)

Sabine
7
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2 Kommentare
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Karl-Heinz Weisert aus Heitersheim | 02.06.2017 | 22:53  
12.882
Erika Walther aus Augsburg | 03.06.2017 | 16:59  
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