Mit viel Rauch und Nebel für den Ernstfall trainiert

Gemeinschaftsübung der freiwilligen Feuerwehren Edelshausen, Schrobenhausen und Mühlried mit Atemschutzträger

"Brand im Zieglstadl" in Edelshausen. Sieben Jugendliche in der Halle sind noch vermißt, so sah die Ausgangslage für eine Atemschutzübung in der Gemeinschaftsübung der Freiwilligen Feuerwehren Edelshausen, Mühlried und Schrobenhausen um und im Gebäude aus.
Übungsobjekt war der Ziegleistadl der Firma Albert Walter in Edelshausen, daß auf Grund seiner speziellen Räumlichkeiten für diese Atemschutzübung ausgewählt worden war. Mittels Nebelgeräten wurde in der Lagerhalle eine starke Rauchentwicklung erzeugt und somit erschwerte Übungsbedingungen für die Atemschutzträger geschaffen. Die freiwilligen Feuerwehren rückten mit insgesamt einem Löschfahrzeug, zwei Tragkraftspritzenfahrzeugen und dem Tanklöschzug , Versorgungslastkraftwagen und etwa 50 Einsatzkräften zur Brandbekämpfung und Bergung der Verletzten an. Die Einsatzkräfte drangen mit Atemschutzgeräten in das Gebäude ein. um die vermißten Personen zu suchen und zu bergen. Durch die neue Wärmebildkamera der Schrobenhausener Freiwilligen Feuerwehr konnten die Verletzten sicher aufgespürt und geborgen werden. Durch den Überdruckbelüfter wurde nach der Bergung der vermißten Personen, der Rauch abgesetzt und verdrängt.
Auch das Bergen und die Notfallversorgung einer Feuerwehr-Einsatzkraft von Ersthelfern wurde demonstriert.Bei der gemeinsamen Schlußbesprechung kommentierte Stefan Brandstetter, Stellvertretender Kommandant, das Vorgehen der Bergungskräfte im Gebäude. Er zeigte sich schließlich sehr zufrieden, mit den gezeigten Leistungen der Gemeinschaftsübung der Wehren und war überzeugt davon, daß die Einsatzkräfte auch im Ernstfall eine derartige Situation entsprechend gut meistern können und sehr gut zusammen arbeiten können.
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