Interview mit der Autorin Christina Stöger

Autorin Christina Stöger | Foto: Foto zur Verfügung gestellt von Christina Stöger
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Im Juli ist das Kinderbuch Geschichten unterm Regenschirm von Christina Stöger erschienen. Aus diesem Anlass habe ich die Autorin um ein Interview gebeten, das ich hier vorstelle.
Die Autorin wurde 1980 in Hamburg. Sie lebt heute glücklich verheiratet im Süden Deutschlands. Nach abgeschlossener Fach-hochschulreife und Ausbildung zur Bürokauffrau widmet sie sich seit 2010 dem geschriebenen Wort. Ob im Café oder beim Spaziergang mit ihrem Hund – immer ist sie bereit, von Freunden erlebte Geschichten wie auch ihre eigenen Gedanken zu Papier zu bringen. Ihr Kinderbuch fand einen Platz im Kelebek Verlag.

Liebe Frau Stöger!
Vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben für dieses Interview.

Vor Kurzem haben Sie ihr erstes Kinderbuch veröffentlicht: Geschichten unterm Regenschirm. Wovon handelt es?
In diesem Kinderbuch, das nicht nur für Kinder oder zum Vorlesen geeignet ist, sondern auch als Lektüre für Erwachsene, die nicht verlernt haben, mit dem Herzen zu sehen, gibt es sechs unterschiedliche Kurzgeschichten.
Ein Regenschirm, ein Regenwurm, ein Käfer, eine Schnecke, drei Mäuse und ein Stein spielen in den jeweiligen Geschichten die Hauptrollen. Sie sind auf der Suche nach Abenteuern, finden neue Freude und überwinden Probleme.
Ich denke, so mancher findet sich selbst in diesen Geschichten wieder und kann auch die ein oder andere Lebensweisheit in seinen eigenen Alltag übernehmen; oder öffnet die Augen mehr für die Umwelt.

Sind Kinderbücher ihr Hauptthema oder schreiben Sie auch in anderen Genre?
Nein (lacht). Ich habe bereits einen Liebesroman Brennende Liebe, eine Kurzgeschichtensammlung Ein Glas Leben, einen psychologischen Thriller Mia und der blaue Schal, zwei erotische Liebesromane Ich will dich, aber … und Du willst mich, aber … sowie ein Buch mit lyrischen Werken veröffentlicht. Vor Kurzem kam mein neuester Roman, die ebenso romantische wie spannende Geschichte Meer der Träume auf den Markt.

Jetzt kommt die obligatorische Autorenfrage, die Ihnen sicher schon oft gestellt wurde. Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Oh ja (lacht wieder). Die habe ich bereits sehr oft beantwortet. Begonnen hat alles 1997 mit meinem ersten Gedicht. 2002 folgte meine erste Kinderkurzgeschichte, die jedoch zunächst in der Schublade landete, bis sie dieses Jahr in meinem Buch Geschichten unterm Regenschirm das Licht der Welt erblicken durfte.

Sind alle Ihre Bücher in Verlagen erschienen oder haben Sie auch als Selfpublisher veröffentlicht?

Ich habe beides ausprobiert und muss sagen, dass beide Varianten ihre Vor- und Nachteile haben. Die ersten beiden Bücher ebenso wie Meer der Träume erschienen im Edition Paashaas Verlag. Auch das Kinderbuch Geschichten unterm Regenschirm wurde über einen Verlag veröffentlicht. Der Kelebek Verlag nahm sich meinen Geschichten an, verfeinerte sie mit wundervollen Bildern der Illustratorin Bianca Barth und erfüllte mir so einen lang gehegten Traum.

Was würden Sie in Zukunft bevorzugen: Verlag oder Selfpublishing?
Wie gesagt oder geschrieben (lacht), hat alles seine Vor- und Nachteile. Ich denke, es kommt ganz auf die jeweiligen Bücher an. Gerne würde ich auch weiter Kinderbücher zusammen mit dem Kelebek Verlag „das Licht der Welt erblicken lassen“

Gibt es Ihre Bücher auch als Hörbuch oder gibt es Lese- und Hörproben?
Bisher gibt es Ich will dich, aber …. als komplettes Hörbuch, selbst eingelesen bei YouTube. Auch diverse Hörproben kann man dort finden. Es ist allerdings geplant, die Kindergeschichten in einem Musikverlag zum Download anzubieten. Das wird noch etwas dauern, aber ich freue mich sehr darauf – falls das klappt.

Haben Sie bereits Lesungen gehalten und wie sind Ihre Erfahrungen damit?
Ja (guckt stolz). Kurz nach der Veröffentlichung habe ich meine erste offizielle Lesung in der ersten Klasse einer Grundschule gehalten und muss sagen: ich liebe es!
Lange Zeit hatte ich Angst, aus meinen Werken live einem Publikum vorzulesen, doch die Kinder ebenso wie die Lehrerin hörten begeistert zu, und ich wurde spontan in alle weiteren ersten Klassen dieser Schule eingeladen.
Jetzt habe ich Blut geleckt, wie man so schön sagt, und freue mich sehr auf weitere Lesungen.

Wo kann man mehr über Sie und Ihre Bücher erfahren?

Eigentlich fast überall (lacht). Natürlich auf YouTube, Facebook, Instagram, auf meinem Blog und auch bei Amazon. Wer mich finden will, der findet mich.
Wo kann man Ihre Bücher kaufen?
Überall im Buchhandel auf Bestellung, bei Amazon, bei BOD; einige beim Edition Paashaas Verlag und das Kinderbuch beim Kelebek Verlag .

Wie können Interessenten Kontakt aufnehmen, wenn eine Lesung gewünscht wird?
Gerne über meine E-Mail-Adresse: christina-stoeger@gmx.de oder über meine Verlegerinnen.

Was waren Ihre schönsten Momente beim Schreiben?
Oh, da gab es einige (schmunzelt). Besonders schön ist es, wenn die Menschen sich über meine Bücher freuen, sie lesen, mir ihre Meinung mitteilen und vielleicht sogar etwas davon in ihren Alltag übertragen können. Neulich erzählte mir eine Dame, dass sie erst wieder durch »Mia und der blaue Schal« zum Lesen zurückgefunden hat. Mittlerweile besitzt sie jedes Buch von mir. Und da ist die Geschichte einer Freundin, die sogar ihren Mann dazu gekriegt hat, meine Bücher zu lesen (schmunzelt). Nun ist auch er Fan von mir.

Und was waren ihre schlimmsten Momente?
Auch da gibt es einige. Ich denke, jeder Autor kennt den Moment, wenn er an sich und seinem Werk zu zweifeln beginnt. Das ist oft gegen Ende so, zumindest bei mir. Die eigenen Erwartungen sind dann extrem hoch. Man muss sein Baby bald in die Welt entlassen und weiß nicht, ob es die anderen auch so sehr lieben wie man selbst.

Haben sie Wünsche an Ihre Leser?
Als allererstes wünsche ich meinen Lesern viel Spaß beim Genießen meiner Werke (lächelt). Das ist das Wichtigste. Wenn ihnen dann gefallen hat, was sie gelesen haben, dann würde ich mich über Rezensionen freuen. Feedback ist für jeden Autor wichtig, um besser zu werden und zu wissen, ob man auf dem richtigen Weg ist. An dieser Stelle: vielen Dank an alle, die sich die Mühe machen und Bewertungen abgeben.

Was wünschen Sie sich für Ihre Zukunft?

Einiges (lächelt). In Bezug auf meine Bücher wünsche ich mir, dass ich noch viele Herzen erreiche, meine Werke berühren und die Leser mich weiterempfehlen. Persönliche Empfehlung ist sehr wichtig in der heutigen Zeit. Und ich wünsche mir, dass die Menschen lernen, die schönen Momente des Lebens wieder mit allen Sinnen zu genießen und zu schätzen.

Vielen Dank, Frau Stöger, für das ausführliche Interview.

Für mehr Informationen zur Autorin und Ihren Büchern: http://christinas-buchstabenmeer.blogspot.de/

Die gezeigten Fotos wurden von der Autorin zur Veröffentlichung freigegeben.

Bürgerreporter:in:

Maria Schenk aus Schrobenhausen

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