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Das Europäische Spargelmuseum in Schrobenhausen

Ein Aushängeschild: Das Europäische Spargelmuseum

“Es hat mich nie gestört, dass man mich manchmal mit einem Spargel verglichen hat, denn am Spargel ist der Kopf das Wichtigste."
Charles de Gaulle

Vor mehr als 20 Jahren öffnete das Deutsche Spargelmuseum in Schrobenhausen seine Pforten. Binnen weniger Jahre gelang es einer kleinen Gruppe Schrobenhausener Spargelfreunde, ihre Idee, ein Spezialmuseum einzurichten, zu realisieren. Ein Stechmesser, eine Glättkelle und ein Spargelkorb waren 1983 die ersten Exponate und der Grundstock für die inzwischen umfangreiche Sammlung des Museums, das in einem der historischen Türme der mittelalterlichen Stadtmauer untergebracht ist. Seit einer Neuaufstellung im Jahr 1991 kann das Museum, einzigartig in seiner Bandbreite der gezeigten Ausstellungsstücke, die Bezeichnung Europäisches Spargelmuseum führen.

Der Spargel, von Hieronymus Bock 1560 als „liebliche Speis für Leckermäuler“ bezeichnet, wurde zu allen Zeiten hoch geschätzt. Zahlreiche Exponate zur Geschichte und Botanik sind im Erdgeschoss präsentiert, historische Dokumente geben Auskunft über die Verwendung von Spargel in der Heilkunde. Wie aufwändig und zeitintensiv der Anbau und die Ernte dieses „edlen Gemüses“ sind, zeigen Bilder und Objekte aus dem Bereich des Ackerbaus.

Kochbücher und Rezeptesammlungen stehen im ersten Obergeschoss neben wundervollem, äußerst wertvollem Tafelgeschirr - von der Deckeldose aus Meißen über Teller und Spargelliegen aus französischen Manufakturen bis hin zu der einmaligen Spargelzange des russischen Hofjuweliers Carl Peter Fabergé aus dem Besitz der russischen Tänzerin Anna Pawlowa.

Originalgemälde und Reproduktionen bekannter Spargelbilder geben im Dachgeschoss einen Eindruck der unterschiedlichen Auffassung von „Spargel in der Kunst“. In der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts noch in Stilleben eingebunden, lassen sich die Künstler des 20. Jahrhunderts von Spargel zu manchen ernsten und weniger ernsten Darstellung anregen: Spargel zum Kreuz gebunden oder als männlicher Phallus, reizvoll auch der männliche Bronzetorso von Nello Finotti aus dem Jahr 1968.

Museum im Pflegschloss / Lenbach / Spargelmuseum

Mai und Juni: Mo – So: 10 – 17 Uhr

Juli bis April: Mi, Sa, So: 14 – 16 Uhr


Zeiselmairhaus


Mai und Juni: Sa, So: 14 – 17 Uhr

Juli bis September: Sa, So: 14 – 16 Uhr

Oktober bis April: geschlossen
(Öffnung auf Anfrage)

Kontakt:

Tel: 08252 – 9 09 85-0

08252 – 90 – 214

E-Mail: pflegschloss@schrobenhausen.de

Internet: www. schrobenhausen.de
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin aichacher | Erschienen am 30.04.2010
myheimat-Stadtmagazin friedberger | Erschienen am 30.04.2010
Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.myheimat-Stadtmagazin Schrobenhausen | Erschienen am 17.05.2010
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